Städtetrip nach Porto |
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Ribeira |
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Allgemeine Infos Porto |
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EasyJet bot vor einiger Zeit so günstige Flüge an, dass Tanja und ich nicht wiederstehen konnten, und für März 2011 zwei Flüge nach Porto gebucht haben. Ob wir ohne die Schwärmerei meines Ex-Chefs uns auch entschieden hätten, in die zweitgrößte Stadt Portugals zu reisen, ist ungewiss. However, wir haben unseren Entschluss überhaupt nicht bereut, ehem im Gegenteil. Denn Porto gilt unter den Einheimischen nicht einfach so als die heimliche Hauptstadt. Die Industrie-Stadt liegt im Norden Portugals, kurz vor der Mündung des Douros in den Atlantis. Der Stadtname, der nichts anderes als "Hafen" bedeutet, geht zurück auf die ehemalige römische Bezeichnung "Portus".
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Aufgrund der zahlreichen barocken Kirchen wird Porto auch als „Barockstadt“ bezeichnet. Alle wichtigen Barockbauten der Stadt verdankt Porto dem italienischen Architekten Niccolò Nasoni. Der wohl berühmteste Kirchenbau ist die über der Altstadt auf dem Hügel Pena Ventos thronende, zweitürmige Kathedrale von Porto. Ueberall zieren blau-weiss bemalten Keramikacheln (Azulejos) nicht nur Kirchen und Paläste sondern teilweise ganze Fassaden von Privathäusern. Die Fliesentechnik wurde um 1760 mit den Mauren ins Land gebracht. Phantasievolle Kachelbilder zeigen seitdem weltliche und kirchliche Geschichten auf. |
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Mit dem Flugzeug erreicht man Porto in angenehmen 2 Stunden und vom Flughafen in die Stadt benötigt man mit der Metro rund 30 Minuten. Das lösen der Tickets für die Metro kann tricky sein. Trotz Info in Englisch, sind wir unbewusst 2 Tage mit den falschen Tickets gefahren. Tipp: Am eifachsten am Automaten einen Daily Pass für 3.60€ lösen. Pro Person müsst Ihr ein Karton-Billett besitzten, welches aber wieder aufgeladen werden kann. Dieses Ticket gilt ebenfalls für die Standseilbahn, welche euch vom Flussufer bei der Ribeira wieder hinauf auf den Hügel bringt. Hinunter würde ich jedoch lieber laufen. Der ca. 10minütige Marsch durch die engen Gassen ist echt schön. In der nähe der Station Aliados befand sich unser Hotel "de Paris" . Dies empfehlen wir sehr gerne weiter. Denn für einen super Preis haben wir dort 2x in einem netten, sauberen Zimmer übernachtet und am Morgen jeweils super gut gefrühstückt. Die Lage des Hotels ist prima für Sightseeing Touren und es befinden sich auch einige gute Restaurants in der Nähe. Da die Nationalbank gleich unterhalb des Hotels war, hatten wir sogar rund um die Uhr 2 Securities, die auf uns aufgepasst haben (Insider...) |
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Die Stadt ist prima zu Fuss zu besichtigen, da sie nicht sehr gross ist. Wer doch keine Lust hat zu laufen, kann mit dem Hop on - hop off Bus durch die Strassen kurven. Nicht verpassen dürft Ihr die "Ribeira“ am Fusse des Duoro mit Strassenkaffees und Restaurants. Über dem Fluss neben der Altstadt führt die imposante, zweistöckige Luis-I.-Brücke auf die andere Seite des Douro zum Vorort Vila Nova de Gaia. Eine Fünf-Brücken Fahrt auf dem Duoro (die Eisenbahnbrücke Ponte Maria Pia wurde von Gustave Eiffel entworfen) Die Avenida dol Aliados mit den schönen Gebäuden und der Pacos do Concelho. Den alten Bahnhof mit der schönen Porzellan-Kacheln-Verzierung. |
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Besonders bekannt ist dieser Ort durch die zahlreichen Portwein-keller, die stets einen Besuch wert sind: Sandeman, Calem, Taylor's um nur einige beim Namen zu nennen. Die Touren kosten 0 bis 5€ und in jeder Fabrik gibt es Shops, wo Ports und Zubehör degustiert und gekauft werden kann. Kleine PORTWEIN - KUNDE Wer Porto hört, denkt sofort an Portwein, klar, denn die Stadt ist namensgebend für den Süsswein, der zu den Klassikern in der Weinwelt zähl. Vintage Port wird als hochwertigster Portwein angesehen. In einem herausragenden Jahrgang kann er einer der geschmacklich vielfältigsten und langlebigsten Weine der Welt sein. Durch einen langen Ausbau und anschließende Flaschen-lagerung entwickelt er eine unverwechselbare Aromatik und Komplexität. Die Herstellung ist kostenintensiv und aufwändig. Echter Portwein stammt immer aus Portugal. Der Wein schmeckt super zum Nachtisch zusammen mit Salzcrackern und Weichkäse.
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Das typische Gericht der Stadt sind die „Tripas à Moda do Porto“, Innereien oder Kutteln nach Porto-Art, ein Eintopf mit weißen Bohnen. Der berühmte Caldo verde, eine Suppe mit in feine Streifen geschnittene Kohlblättern und „Bacalhau à Gomes de Sá“ sind zwei Gerichte, die für Portugal typisch sind und die Portuenser gerne servieren. Richtig gut und preisgünstig portugisisch essen (nich nur Innereien und Kutteln, keine Angst) kann man im Restaurant Abadia and der Rua Ateneu 22 in der Nähe von der via Catarina. Dies ist eine Fussgängerzone mit vielen netten Shops und Cafés. Dort lohnt sich auch ein Stop im Café Majestic. Achtung, dieses und auch die meisten anderen Geschäfte haben Sonntags geschlossen. Ueberall bieten Confeitarias himmlische Süssigkeiten an... Sables, gefüllte Ofenküchlein und Mandelgebäck lassen einem das Wasser nur beim hinsehen im Mund zusammenlaufen. Geht unbedingt in einen Laden und probiert am Besten von jeder Sorte eines :-)
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Shopping ist auch prima in Porto - vorallem jetzt mit dem niedrigen Europreis. Neben Ledertaschen, Schuhen, haben alle grossen Ketten wie Mango, Berishka und Zara Vertretungen hier. Lustig ist sicherlich auch ein Besuch in einem richtig alten "Tante-Emma-Laden". Hier haben wir zufällig "St.Bart Portwein" gefunden. Wer weiss, vielleicht sind meine Vorfahren ja man hierher ausgewandert.... Neben der Via Santa Catarina lohnt sich auch ein Besuch an der Rua Cedofeita. Dies ist ebenfalls eine reine Fussgängerzone zum schländern und Window-shoppen... dies am Sonntag, weil wirklich alles geschlossen ist. Wenn ihr also nur Sa/So in Porto seid, plant am Sonntag den Besuch an der Ribeira und in den Kellereien im Vila Nova de Gaia.
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Auch der Mercado do Bolhao ist ein Besuch wert. Der grosse Warenmarkt liegt mitten in der Stadt und bietet über Blumen, Fisch und Gemüse jeden Krims-Krams an, den man sich vorstellen kann. Der Markt hat Montag bis Samstag geöffnet. Am Besten geht Ihr Morgens hin, da läuft viel mehr und die Warenauswahl ist noch grösser. |
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Nach drei tollen Tagen in Porto, ging es dann auch schon wieder zurück. Es hat sich total gelohnt, diese kleine Stadt, ohne grossen Touristenaufmarsch, zu besichtigen. So gingen wir glücklich und mit bestimmt relativ viel Alkohol im Blut wieder nach Hause. |
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