Die Sonneninsel Zypern

Strand in Alaminos

Zypern ist eine super Destination für jedermann/frau. Für Familien gibt’s tolle Strände und Vergnügungsparks, für Singles unzählige Bars und Sportmöglichkeiten aber auch kulturelle Orte und schöne Wanderstrecken sind nicht rar.

Für die Einreise braucht man lediglich einen Reisepass, der noch min. 6 Monate gültig ist. Möchte man länger auf Zypern bleiben, muss man innerhalb von 3 Monaten vor Ort bei der Einwanderungsbehörde eine Aufenthaltserlaubnis beantragen.

Da die Insel seit 1974 in einen griechischen und türkischen Teil gesplittet ist, ist in der Nähe der Pufferzone und von Militäreinrichtungen Vorsicht geboten. Da herrscht striktes Fotografierverbot, welches nicht immer gut ausgeschildert ist. Die Ausfuhr von Antiquitäten ist grundsätzlich verboten.

Fast das ganze Jahr tummeln sich Urlauber auf der Mittelmeerinsel. Die Hauptreisezeit ist aber Juni bis September. Im Oktober sind die Preise viel tiefer und das Wetter ist immer noch toll.

Hauptstadt Nicosia

Unabhängig seit

16.8.1960 (ehem. britische Kolonie); griechischen und international nicht anerkannten türkischen Teil
Anzahl Einwohner  775927 (auf der ganzen Insel)
Landesfläche  9.250 km²
Währung  1 Zypern-Pfund = 100 Cents
Staatsform Präsidiale Republik (seit 1960)
Religionen Griechisch-Orthodoxe 78%, Muslime 18%, Andere 4%
Landkarte Zypern

Die Zyprioten feiern gerne jeden Anlass:

Mai

Blumenfest "Anthestiria" Feiern zur Wiedergeburt von Mensch und Natur. Farbenfrohe Blumenkorsos ziehen jetzt durch die Straßen der Städte
Mitte Juni bis September Musikkonzerte, Tanzaufführungen, antike griechische Tragödien und Komödien in den historischen Theatern von Kourion und Pafos statt.
Juli Kulturfestival Larnaka und Limassol
September Weinfest in Limassol
6. Januar Epiphanias-Fest zählt zu den bedeutendsten Feiertagen der griechisch-orthodoxen Kirche
 
 
Sehenswürdigkeiten

Ayia Napa: venezianisches Kloster, Tal der Windmühlen, die Fig Tree Bay in Protaras, der 3-Kirchen-Platz in Paralimni, Kap Kiti mit Leuchtturm

Larnaka : türkisches Fort, Museum "Sammlung Pierides", römisches Aquädukt; Salzsee mit der Moschee Hala Sultan Tekke, Dorf der Spitzenklöppnerinnen Lefkara.

Lemesos (Limassol) : schöner Hafen, Burg und Altstadt; die Ausgrabungen von Amathus und Kourion, Amphitheater, Haus der Gladiatoren, Stadion, Heiligtum des Apollo Hylates; die Kreuzritterburg Kolossi.

Pafos : Ober- und Unterstadt mit Hafen und Festung; Aphrodites Geburtsort Petra tou Romiou; die Mosaiken in den römischen Villen "Haus des Dionysos, des Theseus, des Aion"; Königsgräber, Katakomben, Ausgrabungen

Lefkosia (Nikosia) : die "Stadt im Stern" mit Palast des Erzbischofs, Zypern-Museum, Ikonen-Museum, Famagusta-Tor, Johannes-Kathedrale; das malerische Altstadtviertel Laiki Geitionia; die Einkaufsstraße Ledra Street.

Fahrt zum höchsten Gipfel der Insel: Olympos (1951m).

 
 
Reisebericht 2001

Wir haben im Oktober 2001 zwei Wochen in Ayia Napa verbracht. Habe mit Senta, einer KV-Schulkollegin, kurzentschlossen ein Lastminute Angebot mit Escolette gebucht. Unser Hotel Napia Star befindet sich mitten in der Partyzone von Ayia Napa und ca. 10 Minuten vom Hauptstrand. Wir hatten Spass und lernten viele Leute kennen. Das Animationsteam war den ganzen Tag daran, uns mit Darts oder Wassball zu unterhalten. Wenn man seine Ruhe wollte, bekam man diese aber.

In den meisten Hotels ist nur das Frühstück inklusive. So auch im Napia. Sehr reichhaltig war es aber nicht und der Speisesaal glich einer Busstation. Das ist aber keineswegs schlimm, da wir sowieso meistens bis in die Puppen geschlafen haben.

Im ganzen Dörfchen Ayia Napa befinden sich leckere Restaurants mit griechischen- und internationalen Gerichten. Yummi und günstig ist's im Dragon (chinese) oder beim Hafen (dorf wo der Pelikan auf der Mauer sitzt).

 

Am Abend ist auf der Partymeile, dem Square, die Hölle los. Alle Clubs und Bars lassen sich nicht an beiden Händen abzählen. Die besten nach unserem Geschmack waren z.B. der Gas Club (vis-à-vis Napia Star), wo viele Dj's auflegten. Dazumal UK Garage.. keine Ahnung wie das heute ausschaut...

Im Weiteren ist das Flinstones eine Karaoke-Disco voll spassig, oder wenn man Schweizer treffen will, geht man ins ZicZacs. Für Hip-Hop Fans ist das Black and White der ideale Treffpunkt. Zwar waren im Oktober nicht mehr alle Lokalitäten geöffnet , wir hätten aber locker jeden Abend wo anders feiern können.

 

Achtung auch hier: Engländer Alarm. Die weisshäutigen Briten sind mit Alkohol im Blut nicht mehr die geselligsten... Dass man sich am Tage auch von den langen Partynächten erholen kann, ist nicht immer gewährleistet. Es gibt Abschnitte, wo den ganzen Tag Ramba Zamba herrscht. Die vielen schönen, ruhigen Strände lassen sich am besten mit einem Roller erkunden. Der berühmte Nissybeach mit dem türkisen Wasser und der grossen Sandbank-Insel ist in einigen Autominuten erreicht. Mit dem Taxi ca. 3 Euro. Bitte immer zuerst den Preis aushandeln, bevor ihr in ein Taxi steigt!! Es könnte sonst böse Ueberraschungen geben.

Tip: Besser ein Hotel ab 3* am Strand buchen. Dort ist es ruhiger und sauberer!

Nissibeach
 
Reisebericht 2007

Der Schweizer Sommer liess Anfang Juli 2007 echt zu wünschen übrig. 15° und starker Regen. Das ist nicht mein Ding und darum war ich froh, dass wir schon im April eine Woche Zypern gebucht haben.

Ich war ja bereits auf der griechisch-türkischen Insel. Aber diesmal sollten es kein Party- sondern entspannender Urlaub werden.

Am 5. Juli flogen wir mit Cyprus Airways von Zürich nach Larnaca. Dort wartete bereits ein Taxi, welches uns in den 20 Minuten entfernten Aldiana Club in Alaminos brachte. Der erste Eindruck der Anlage war positiv und hat sich nach Zimmerbezug abermals bestätigt. Unser geräumiges Zimmer lag in der ersten Reihe nahe am Strand und wir hatten einen wunderbaren Ausblick aufs Mittelmeer.

Liegen und Sonnenschirme hatte es genügend. Ob am Pool, auf der Liegewiese oder am flachen Sandstrand. Obwohl das Hotel recht gut ausgebucht war, hatte man immer seine Ruhe. Die Kinder waren für die anderen Gäste „schalldicht“ im Flipper-Club gut aufgehoben und die Animationscrew hat sich dezent zurück gehalten. Nur am Pool war öfters Programm; Quiz, Dart-Tourniere, Wasserball, Spassolympiade etc..

Die Ferien verbrachten wir mit lesen, relaxen und sehr gutem Essen. Das Freizeitangebot des Hotels war aber so verlockend, dass wir uns zwischendurch auch körperlich betätigten.

Aquafit war mein Favorit und auch Step Aerobic, zu lauten Dancebeats im Fitnesspavillion neben den Tennisplätzen, hat Spass gemacht. Es wurden kostenlos Tennisequipment, Segelkurse und Schnorchelausrüstungen angeboten. Um Fische und Kraken zu sehen, musste man lediglich ca. 50m zu den Wellenbrechern paddeln. Wer im Wasser keinen Sonnenbrand riskieren möchte, kann einen Shorty (Neopren) bei der Tauchstation ausleihen. Jeden Abend nahmen wir an einem Tanzkurs teil. Obwohl unsere Zehen einige male wegen Fehltritten leiden mussten, hat es super viel Spass gemacht. Die gelernten Tänze (Tango, Chachacha, Disco Fox und Walzer) versuchten wir danach in der hauseigenen Disco zu präzisieren. Manchmal mit mehr und manchmal mit weniger Erfolg.

Um zur Verpflegung zu kommen… es war einfach exquisit! Das Frühstückbuffet war bis 11 Uhr reichlich gedeckt mit allem was das Herz begehrt. Das freute mich besonders, da ich ein Fan vom „Zmorge“ bin. Um 12 gab es dann schon wieder Mittagessen am Strand oder im Restaurant beim Haupthaus. Dies dauerte bis 15 Uhr. Zwischendurch konnte man, wer hunger hatte, Sandwiches, Früchte und Gebäck an der Snackline am Pool bekommen. Also ihr seht, hungern musste niemand. Abendessen gab es ab 19 Uhr. Das Angebot reichte über Jakobsmuscheln, Seeteufel, Mousakka, Sushi, Rindsfilet bis hin zu leckeren thailändischen Chicken-Gerichten. Immer superlecker war auch das Nachtischbuffet. Ach so, das Hotel bietet All Inclusive an. Aber nicht pampiges, kaltes Essen, sondern immer super frisch zubereitete, knackige Ware. Dafür sorgten rund 30 Köche aus DE, CH und A. Kostenlos waren auch alle Getränke. D.h. sogar Wein und Cocktails. Mein Favorit war natürlich der Caipi und Pinacolada. Nationalgetränke sind Zivania „Heiliges Wasser“ und Brandy Sour. Das schmeckt wie Grappa. Ich konnte es aber nicht pur, sondern nur im Espresso richtig geniessen.

Brandy Sour Mischung: Einen Spritzer Angostura in ein großes Glas geben und mit gleichen Teilen Brandy und frischen Zitronensaft ergänzen. Dazu kommen Zucker und Eiswürfel, aufgefüllt wird mit Soda. Eine Zitronen- oder Orangenscheibe und ein Zweig Minze bilden das i-Tüpfelchen.

 

von unserem Zimmer aus...

Abends zeigte die Animationscrew abwechslungsreiche Shows. Wer mochte, konnte sich Comedy, Tanzshows oder Musicals anschauen. Am Samstag Abend findet jeweils ein Galaabend statt, wo sich alle Gäste schwarz-weiss anziehen. Nach Champagnerempfang gibt’s lecker Essen, danach Feuerwerk am Pool und abschliessendem Wiener-Walzer auf der open air Tanzfläche. Ach Gott, war das schön. Fast so schön, wie der „Hoppelhase Hans- Song“ gäll Fäbu ;-)

Die Temperaturen waren, trotz Hitzewelle im Süden, super angenehm. Dies durch den ständig wehenden Wind.

Leider ging die Zeit, wie immer im Urlaub, viel zu schnell vorbei und schon bin ich wieder im Alltagstrott.

Wenn ihr euch auch super gut erholen, viel und gut Essen und euch gerne sportlich betätigen möchtet, ist dieses Hotel perfekt für Euch. Informiert Euch unter www.aldiana.de

Nein, wir waren nicht beduselt.. aber unser Fotograf?! ;-)
Länderübersicht

last update 07/18/2007 byConny