Nasskalter Norden |
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Big Ben |
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Allgemeine Infos London |
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London ist die Hauptstadt des Vereinigten Königreiches von Großbritannien und Nordirland und liegt an der Themse in Südostengland auf der Insel Großbritanniens. Jedes der Länder hat seinen eigenen Nationaltag, der nach dem Schutzheiligen des jeweiligen Landes benannt ist: England: St. George's Day (23. April). Schottland: St. Andrew's Day (30. November). Wales: St. David's Day (1. März). Nordirland: St. Patrick's Day (17. März).
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London ist eines der wichtigsten Kultur-, Finanz- und Handelszentren der Welt. In der Stadt befinden sich zahlreiche Universitäten, Hochschulen, Theater, Museen und Baudenkmäler. Das Stadtgebiet von Greater London, welches in Inner- und Outer London unterteilt ist, gliedert sich in die City of London und weitere insgesamt 32 Stadtbezirke ("London boroughs"), darunter auch die City of Westminster. | ||||||||||
Charakteristisch für London sind die roten Doppeldeckerbusse. Der Busverkehr ist vollständig privatisiert; die einzelnen Gesellschaften sind aber gesetzlich dazu verpflichtet, ihre Busse im traditionellen Rot anzustreichen. Die alten Routemaster-Doppelstockbusse waren bis zum 9. Dezember 2005 im Linienbetrieb unterwegs und wurden wegen Behinderten-Untauglichkeit durch Gelenkbusse (bendy buses) sowie modernere Doppeldecker ersetzt. Die Routemaster verkehren nur noch als Touristenattraktion. Es gibt dutzende Anbieter von geführten Touren hier eine interaktive Einführung... Die London Underground (the Tube), deren erstes Teilstück 1863 eröffnet wurde, ist die älteste und mit einer Länge von 415 Kilometern auch die längste U-Bahn der Welt. Mir ihr zu fahren ist ein Muss in London. Single fare adults für 2 Pfund (4,50.-). Preisgünstiger ist eine Tageskarte bzw. 3-Tageskarte. Fragt einfach bei dem Schalter in einer beliebigen Station nach. London ist auch bekannt für die schwarzen Taxen. Um die begehrten Taxilizenzen für die Innenstadt zu erhalten, müssen die zukünftigen Fahrer einen anspruchsvollen Test bestehen. Dabei müssen sie sämtliche Straßen in einem Radius von sechs Meilen rund um Charing Cross auswendig kennen. Ein weiteres Highlight sind die vielen Shows, Musicals und Theater. Wer nicht vorgebucht hat, hat immernoch eine Change, ab 16 Uhr Tickets zu ergattern, welche nicht abgeholt wurden. Wer auf der sicheren Seite sein möchte, bestellt lieber im Voraus unter www.officiallondontheatre.co.uk. |
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Am billigsten kommt ihr mit Easy-Jet ab Basel nach London Luton oder Stansted. Von Luton aus fahren Easy-Busse regelmässig für ca. CHF 20.- direkt in die City (Baker's Street) und zurück. Auch Swiss fliegt einmal täglich für ca. 200.- in die Trendstadt. Wir flogen mit Helvetic ab Zürich, da wir noch Gratis-Tickets hatten. Der Flug war angenehm und in nur einer Stunde und 20 Minuten waren wir in Grossbritannien. Die beste Reisezeit ist Frühling, da die Winter extrem kalt werden können, gäll Van. Aber easy, es gibt überall kuschellige Mützen zu kaufen. Mit dem Bus fuhren wir dann in die City. Von meiner letzten Reise war ich überzogen, dass die Distanz von der Baker's Street bis zum Picadilly nicht unmachbar ist und deshalb zogen wir unsere Trollys bei frostigen Temperaturen über die gepflasterten Strassen etwa eine halbe Stunde an unser Nachlager. |
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Um nicht lange nach der richtigen Bleibe suchen zu müssen, haben wir im voraus ein Backpackers gebucht, welches sich direkt beim Picadilly Circus befindet. CHF 30.- pro Nacht inkl. Frühstück hier direkt buchen. Tipp: Das ist etwas für Leute mit einem tiefen Schlaf! Die ganze Nacht ist Party angesagt und alle 10 Minuten rauscht die Polizei am Cirus vorbei. Obwohl ich von Australien Backpackers-erprobt bin, würde ich nächstes mal ein B&B bevorzugen. Um Leute aus aller Welt kennenzulernen ist es aber allemal zu empfehlen. PS: Die Easy Gruppe hat nun auch eigene Hotels in Basel und London. Nach dem einchecken machten wir sofort die Stadt unsicher. Nun war shoppen angesagt. London ist ein Muss für alle Modefreaks, die bereit sind, viel Geld für Trends auszugeben, die erst in einem halben Jahr in der Schweiz ankommen. Shops und Warenhäuser gibt es unzählige. Und wir hätten nicht einmal in einer Woche alles gesehen, was wir wollten. Eines der bekanntesten Häuser is Harrods, dort lohnt sich ein Besuch wirklich.
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Für Sportfreaks ist das Niketown an der Oxford Street oder Lillywhite's beim Picadilly Circus geeignet. Dort gibt es die neusten und angesagtesten Goodies.. und ab und an sind beim ersteren auch Stars bei Autogrammstunden anzutreffen. Ich könnte noch stundenlang coole Shops aufzählen.. darum hier ein guter Shopping-Link. Wie gesagt kann man hier aber nicht gross auf Schnäppchen-Jagd gehen. Obwohl überall Ausverkauf war, kostete ziemlich alles mehr als bei uns in der Schweiz. Toll war's trotzdem und wir marschierten schon am ersten Tag dutzende Kilometer (zusammengerechnet von Shop zu Shop natürlich :-) ). Ein bisschen Seightseeing muss sein. Darum statteten wir natürlich auch dem Wahrzeichen Big Ben und dem London Eye einen Besuch ab. Tipp: Auf dem Stadtplan sieh alles "reachable" aus, aber die Strecken ziehen sich. Hier verschiedene Maps. |
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Big Ben: Wer mit dem London Eye, das grösste Riesenrad der Welt direkt an der Themse, eine Runde drehen möchte, sollte die Tickets vorbuchen, da die Schlage ewig lang werden kann. Die Preise sind mit umgerechnet CHF 25.- nicht gerade niedrig, aber die Aussicht an einem schönen Tag ist genial.
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Bei unserem letzten Besuch über Silvester 2006/2007 haben wir uns mehr dem kulturellen gewidmet und passierten trotz eisiger Kälte die London Bridge und schauten uns den Tower an. Unsere Vorstellung, das Silvesterfeuerwerk an der Themse zu bestaunen, mussten wir jedoch ziemlich rasch begraben. Bereits nach dem Essen um 21 Uhr waren die Strassen mit Menschen überfüllt und die Polizei hatte alle Hände voll zu tun, dass die Massen sie nicht überrennt um durch die schmalen Gassen doch noch zum Fluss zu gelangen. Schlussendlich machten wir es uns in einer Bar gemütlich und schauten uns das Feuerwerk dort auf einer Grossleinwand an. :-) |
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Ausgehen kann man überall. Es gibt dutzende real British Pubs, Clubs und Plattenläden, die wie Virgin bis 24 Uhr geöffnet haben. Die aktuellen Top 10 findet ihr hier. Wir stöberten also noch ein wenig und nahmen einen Absacker im Cheers. Der Oberpeino war ja, dass wir etwa 5 Minuten brauchten, um zu checken, wo an der Bar etwas ausgeschenkt wird. Also, schaut immer nach oben, dort hängen Schilder wo steht, wer wo bestellen kann. Bald waren wir sooo müde dass wir heilfroh waren, als wir die Beine endlich ein wenig auf den wackligen Kajütenbetten strecken konnten.
Mit ausschlafen war aber nichts, denn wir wollten ja etwas von der Stadt sehen. Also los gings... Damit man die nötige Energie für den Bummel bekommt, gibt es viele Möglichkeiten. In London gibt es die meisten indischen Restaurants auf kleinstem Raum. Auch Thai oder Chinese ist sehr verbreitet - nebst den fettigen Fish&Chips natürlich. Wir assen im einem Thai Restaurant im Soho. Das war sooo lecker. "For many, the ceremony of taking Afternoon Tea is the most civilised part of the day." Der Nachmittag zwischen 3 und 5 ist dem Engländer heilig, und auch der fremde Liebhaber englischer Lebensart sollte sich die klassische Tee-Zeremonie nicht entgehen lassen. Das volle Programm besteht aus Finger-Sandwiches, Scones mit Marmelade und gehaltvoller Sahne sowie kleinem Gebäck oder Pralinen. Yummy Yummy Weit verbreitet sind natürlich auch MC und Starbucks - die sind aber immer zum Bersten gefüllt und auch super teuer.
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