Kalimera Zalziki

 

Die Akropolis in Athen

Allgemeine Infos Griechenland

Hauptstadt

Athen (780 000)
Anzahl Einwohner
10 800 000
Währung
Euro
Landessprache
Neugriechisch
Staatsform
Parlamentarische Republik.
Staatsoberhaupt
Karolos Papoulias
Fläche
131.940 qkm.
Nationalfeiertag
28. Oktober
Religion
98% griechisch-orthodox
 

Geographie


Griechenland liegt am Mittelmeer und grenzt im Norden an Albanien, die Ehemalige Jugoslawische Republik Mazedonien und Bulgarien und im Nordosten an die Türkei. Der östliche Teil Griechenlands liegt im Ägäischen Meer, der westliche Teil im Ionischen Meer.

Das Festland besteht aus folgenden Regionen: Zentralgriechenland, Attika, Peloponnes (»Hand« von Griechenland), Thessalien, Epirus, Makedonien und Thrakien. Die Peloponnesische Halbinsel ist durch den Golf von Korinth vom Festland getrennt. Im Süden der Halbinsel (bei Kap Tainaro) befindet sich die tiefste Stelle des Mittelmeeres mit 5015 m. Im Norden verlaufen zahlreiche Bergketten (wie das Pindus-Gebirge) von Nord nach Süd. Zu den höchsten Bergen Griechenlands gehören u. a. der Olymp (2917 m) und der Smolikas (2637 m).


Die Inseln nehmen ca. 20% der Landfläche ein. Die meisten liegen in der Ägäis zwischen der griechischen und türkischen Küste. Die Sieben oder Ionischen Inseln sind der Westküste vorgelagert. Zu den Ägäischen Inseln gehören die Dodekanes vor der türkischen Küste. Die Inselgruppe in der nordöstlichen Ägäis besteht aus Limnos, Lesbos, Chios, Samos und Ikaria. Die Sporaden liegen vor der Küste des zentralen Festlandes. Die Kykladen bestehen aus 39 Inseln, von denen 24 bewohnt sind.

Griechenland wird mit einigem Recht die "Wiege des Abendlandes" genannt. Auf griechischem Boden entstanden die ersten Hochkulturen Europas. Die frühesten dieser Kulturen, die kretische und die kretisch-mykenische, blieben indes noch ganz an Kreta und die Argolis auf dem Peleponnes gebunden. Die griechische Antike ist von ihnen durch die Zeit der Völkerwanderungen getrennt, mit denen eine andere Sozial- und Kulturgeschichte begann.

Homers Bericht von der Zerstörung Trojas kündet auch vom Untergang der kretisch-mykenischen Kultur. Um 700 v. Chr. hatten die dorischen Stämme in Griechenland fest Fuß gefasst. Die Dorer bezeichneten das Land, in das sie eingewandert waren, als "Hellas". Wenn wir dagegen von Griechenland sprechen, so folgen wir den Römern, die Griechenland "Graecia" nannten.Wer sich heute solcher Namen bedient, denkt an eine nationale politische Einheit. Eine solche Einheit hat jedoch im antiken Griechenland niemals bestanden. Es gabe vielmehr kleine Gemeindestaaten der Stämme. die "Poleis".

Die führenden Stadtstaaten in Mittelgriechenland waren Athen Theben, und Sparta. Diese bekriegten sich oft auch mit den Persern. Dennoch konnte sich in den griechischen Städten der Antike, zumal in Athen, die weltgeschichtlich einflussreichste Kultur der Alten Welt ausbilden.

Alexander der Große (356-323 v. Chr.), der Griechenland seinem makedonischen Königreich angegliedert hatte, erweiterte den von Griechen beeinflussten Kulturkreis auf seinen Feldzügen bis Ägypten, Persien und Indien. Schließlich wurde die neue Weltmacht Rom zum Träger des "Hellenismus", der mit orientalischen Elementen verschmolzenen Kultur der griechischen Spätzeit. Die Römer hatten die zerstittenen hellenistischen Reiche erobert.


Im Zeitalter des aufkeimenden Nationalbewusstseins erhoben sich 1821 die Griechen gegen die Fremdherrschaft. Als die Türken mit großem militärischem Aufgebot die zunächst erfolgreiche Unabhängigkeitsbewegung niederzuschlagen drohten, griffen 1827 Großbritannien, Frankreich und Rußland zugunsten der Griechen in den Konflikt ein. 1830 wurde Griechenlands Souveränität anerkannt, und 1832 wählte die Nationalversammlung auf Vorschlag der Großmächte den bayerischen Prinzen Otto von Wittelsbach zum König der Hellenen. Außenpolitisch blieb Griechenland aber vor allem mit Großbritannien verbunden.


Zur größten Belastung wurde der auch nach 1830 fortdauernde Konflikt mit der Türkei über die weiterhin von Türken beherrschten Gebiete, d. h. über Kreta, die ägäischen Inseln, Makedonien und die griechischen Siedlungen in Kleinasien. Nach langen Auseinandersetzungen kamen fast alle Gebiete in den Balkankriegen (1912/1913) und in der Folge des Ersten Weltkrieges in griechische Hand. Der griechische Vormarsch ins Innere Anatoliens endete jedoch mit einer verlustreichen Niederlage der Griechen. Im Zweiten Weltkrieg wurde Griechenland von deutschen Truppen besetzt. Die Zerstittenheit der zum Teil von Alliierten unterstützten Widerstandsgruppen führte nach Abzug der BEsatzungstruppen in einen Bürgerkrieg zwischen Kommunisten und Republikanern. Mit ausländischer Unterstützung siegten die Regierungstruppen. Seither hat sich die Eingliederung Greichenlands in die westliche Welt vollzogen.

Im Jahre 776 v. Chr. hielten die Hellenen, denen wir das Wort "Demokratie" verdanken, die ersten Olympischen Spiele ab. Sie betrachteten dieses Ereignis als zeitgeschichtlichen Ausgangspunkt und entwickelten von da an eine Zivilisation, die die heutige grundsätzlich beeinflusst hat. Viele der Werte, die unserer westlichen Kultur zu eigen sind, haben größtenteils ihren Ursprung in den Denkmodellen der Griechen.

Hier erfährt ihr über die antiken olympischen Spiele: http://olympia.hessonline.de/

 
 

Rezepte

Zaziki
1
Salatgurke
500g
Gr. Joghurt
4
Knobli-Zehen
1
Zwiebel
1 EL
Olivenöl
1 Bund
Kräuter (Peterli/Dill)
nach belieben
Salz / Pfeffer

Gurke schälen und grob raspeln oder in sehr kleine Stücke schneiden, abtropfen lassen. Joghurt in eine Schüssel geben und die Gurkenstückchen unterrühren. Knoblauch pressen und die Zwiebel sehr fein schneiden. Beides zum Joghurt geben. Öl, Salz und Pfeffer nach Geschmack dazugeben
Dill / Peterli fein hacken und unterheben.


Zaziki bis zum Servieren kalt stellen, eventuell nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken. Vorbereitungszeit: 5 Minuten. Schmeckt lecker mit Pitabrot, Salat oder Fleisch.

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last update 06/12/2005 byConny