Reisebericht Vancouver |
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Vancouver, die ist mit 1'987'000 Einwohnern die größte Stadt im westlichen Kanada und die drittgrösste im ganzen Land. Vancouver erhielt seinen Namen nach dem britischen Offizier George Vancouver, der die Region 1792 vermessen hatte. In Vancouver herrscht ein ausgeglichenes Klima, das wesentlich durch den Pazifik beeinflusst wird. Die Sommer sind warm, aber nicht besonders heiß, und die Winter sind mild. Es muss aber öfter mal mit Niederschlägen gerechnet werden (auch Nebel), insbesondere im Frühjahr und im Herbst. Im Winter ist nur selten mit Frost zu rechnen. Bei einem Besuch von Vancouver empfiehlt es sich, trotzdem immer warme Sachen und entsprechende Regenkleidung dabei zu haben. Im Jahr 2010 werden hier die Olympischen Winterspiele stattfinden. Zuletzt fanden die Winterspiele 1988 in Kanada statt, damals war Calgary in der Provinz Alberta der Ausrichter. 1976 war Montreal Schauplatz der Olympischen Sommerspiele. |
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Schon bei der Ankunft im Busbahnhof war mir klar, dies ist eine der schönsten Städte, welche ich je gesehen habe. Obwohl Downtown alleine sehr gross ist, scheint alles übersichtlich. Die Hochhäuser sind hauptsächlich Wohngebäude, das ganze Hafengebiet ist super sauber und die Einwohner sehr freundlich. Ausflüge gibt es Dutzende, die von Vancouver aus angeboten werden: |
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Uebernachtungsmöglichkeiten gibt es viele und die Preise reichen von 15 - 700 $ pro Nacht. Wir longierten im Sun Backpackers, welches sich 5 Minuten vom Stadtkern befand. Viel vorzubereiten braucht man sich nicht für Vancouver. Die Stadt ist ziemlich übersichtlich und verlaufen kann man sich kaum, da sie sich auf einer Halbinsel befindet. Cool ist das Wassertaxi, mit welchem man sich fast kostenlos (2$ einfach) rumshippern lassen kann. Wir besuchten damit Granville Island. Die 115 ha große weitgehend künstliche Halbinsel im False Creek unterhalb der Granville Bridge war ein heruntergekommener Industrieslum, der in den 1970er Jahren in ein Musterprojekt gelungener Stadtsanierung umgewandelt wurde. Heute ist Granville Island ein quirliger Treffpunkt der alternativen Szene mit Bars, Cafés, Kunsthandwerksläden, Straßenmusikanten und Jongleuren. In Vancouver werden viele Hollywood-Filme gedreht. Als wir da waren, liefen gerade Aufnahmen für Spiderman 2. Wenn man also Zeit hat und sich auf die Lauer legt, erspäht man vielleicht da oder dort einen Promi. Zum shoppen ist diese Stadt auch ein Traum - sogar Fäbu hat den Kaufrausch gepackt. An der Robson Street gibt es 100te Läden. Markenklamotten wie Tommy Hilfiger oder Levis sind viel billiger als in Europa und die Auswahl ist riesig. Also, spart ein wenig, damit ihr vor Ort nicht knausern müsst. Falls Vancouver euer Abflugsflughafen ist, müsst ihr eure Urlaubserinnerungen unbedingt hier entwickeln lassen. 40 APS Fotos kosten nur rund 13$. Fäbu wollte das Baseball Stadium BC besichtigen. Dort angekommen und nachgefragt, sagte man uns, dass nur einmal wöchentlich eine Führung abgehalten werde und diese am Tag davor stattfand. Schade dachten wir, als uns die Infolady zum Ausgang E schickte. Dort wartete aber der Hauswart auf uns und gab uns eine private Führung durch das Stadium. Ein gigantisches Luftzelt schützt die Halle, die für über 60'000 Leute platz hat. Das war ein echtes Highlight. |
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BC Stadium Sicht vom Lookout Tower |
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Bekannter weise sind die Kanadier fanatische Hockey-Fans. Natürlich gibt es auch in Vancouver eine Eishalle. Von Vancouver aus gelangt ihr mit der Fähre auf die Vancouver Island. Die Insel ist die größte der Provinz British Columbia und wird durch die Strait of Georgia, die Johnstone Strait und die Queen Charlotte Strait vom kanadischen Festland getrennt. Die Insel ist über 450 km lang und rund 100 km breit; dabei umfasst sie eine Fläche von 32.134 km². Der lange Gebirgszug Ranges teilt die Insel in die stürmische, zerklüftete, dem Pazifik zugewandte Westseite und die gemäßigtere Ostseite. Der höchste Berg ist der Golden Hinde mit 2195 m. Er steht im Strathcona Provincial Park. Der einzige Gletscher ist der Comox Glacier. Die Westküste ist von fünf großen, fjordartigen Sundgebieten, den Sounds gekennzeichnet. Der größte See ist der Kennedy Lake. Das Klima ist für kanadische Verhältnisse ausgesprochen mild, wobei es im Westen, am Henderson Lake, bis zu 6.650 mm pro Jahr regnet - vor allem in Herbst und Winter - Schnee ist, außer im Hochgebirge, eher selten. Es leben rund 750.000 Menschen auf der Insel, was nur wenig mehr als 20 Menschen pro km² entspricht. Jedoch sind diese sehr ungleichmäßig verteilt. Die meisten Menschen leben im Großraum zwischen der Hauptstadt Victoria und Nanaimo. Fortbewegen könnt ihr euch auf der Insel mit dem Bus oder mit einem Mietauto. Unterkünfte gibt es genügende. Wir waren im Royal Scot in der Nähe des Inner Harbours. Schon war unsere Zeit in Kanada vorbei. Vancouver war der krönende Abschluss unserer Reise und wir sind uns sicher, dass wir dort bald wieder hinfahren werden. Hier findet ihr Fotos von Vancouver. Und hier eine tolle Stadt-Karte wiederum mit Bildern. |
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last update 12/19/2008 byConny |
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