Trip Tipps Kalifornien und Hawaii |
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Strand in Orange County |
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Um in Amerika für bis zu 3 Monate einreisen zu können, braucht ihr nichts spezielles. Vorausgesetzt, ihr habt einen Pass, der vor Oktober 06 ausgestellt worden ist. Ansonsten braucht ihr ein Visum. Die Sicherheitsbestimmungen sind immernoch ziemlich streng. Kamera, Handy, Discman, Feuerzeuge, alles muss vor dem Checkpoint aus dem Rucksack gefischt werden. Nagelfeilen, Sackmesser und Pinzetten sind sowieso tabu. Um ein Auto mieten zu können, muss man mindestens 23 Jahre alt sein (kann zwischen den Staaten varieren). Wer unter 25 ist bezahlt einen saftigen Zuschlag für Junglenker zur Automiete dazu - etwa 10$ pro Tag. Wenn möglich bei Privatpersonen mieten oder warten bis man 25 ist ;-) Wir haben das Auto bei autoeurope.com gemietet und waren total zufrieden. Dieses Unternehmen bietet den niedrigsten Tarif von allen offiziellen Vermietern. Das Auto konnten wir dann ganz einfach am Flughafen bei Hertz abholen. |
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Einen Tag nach meinen Eidg. Prüfungen packte ich meinen Rucksack und flog mit Martina, einer Freundin aus der Schulzeit, ins Land der unbeschränkten Möglichkeiten. Mit DELTA flogen wir nach Atlanta. Dort hätten wir eigentlich genügend Zeit gehabt, unseren Anschluss nach Vegas zu erreichen, aber es kam alles anders… Der Flieger ist pünktlich gelandet und wir machten uns auf den Weg zur Passkontrolle. Schon dort herrschte Hektik und die Schlagen waren lang. Foto gecheckt, Fingerprints abgegeben und weiter geht’s zur Gebäckabnahme für den weiter Transfer. Laut den Kollegen in der Schweiz, ist das Pflicht… However, wir dachten, jetzt könnten wir endlich zu unserem Gate – aber da lagen wir falsch. Wir standen 40 Minuten in der Schlange bzw. im Chaos, da die Menschenmassen riesig und die Flughafenangestellten mit der Situation total überfordert waren. Hand in Hand mussten wir dann auf Anordnung des Bodenpersonals im Gänsemarsch zur Sicherheitskontrolle. Alle haben sich amüsiert aber schon bald ging unser Flieger und wir standen immer noch ohne Schuhe und Gürtel beim Checkpoint! Endlich kontrolliert, rannten wir zu unserem Gate, wo sie uns gerade noch in den Flieger liessen. Buh, das war knapp! n der Maschine erwarteten uns bereits quirlige, singende, witze-erzählende Flight Attendants mit pinken Shirts – Welcome to America! 5 Stunden später landeten wir endlich in „Sin City“ Las Vegas. Schon aus der Luft aus war der Strip in der Wüste zu sehen. Riesige Hotelgebäude mit unübersehbaren Motiven, jedes grösser und glamouröser als das andere |
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Kurz nachdem wir unser Zimmer im 22. Stock der Luxor Pyramide bezogen haben, machten wir uns auf den Weg, die City auszukundschaften. Unterdessen ist es dunkel und tausende farbige Lichter und Reklamen erleuchten die Stadt. An diesem Abend schafften wir es lediglich ins New York New York und das Excalibur, da es bereits am nächsten Morgen zum Bolder City Airport ging. Von da aus flogen wir mit einem kleinen Propellerflugzeug zum Grand Canyon. Die Aussicht in die Schluchten von Oben aus war einfach gigantisch. Nach einer Stunde landeten wir mitten im Wald im Grand Canyon Nationalpark im Bundesstaat Arizona. Dort gibt es Shuttelbusse welche verschiedene Strecken entlang des South Rims fahren. Wir bewunderten die Abgründe und die stämmigen Maulesel, welche täglich mit Touristen 1000 Fuss Höhenunterschied zum Angel’s Rail in Angriff nehmen. Nachdem wir die schöne Abendstimmung, bei recht kühlen Temperaturen, genossen haben, zogen wir uns ins warme Cottage zurück. Am nächsten Morgen flogen wir nach einem üppigen Frühstück mit Röschti und Rührei nach Vegas zurück. Der Rückflug war wegen Luftlöchern und Windböen total unangenehm und ich war froh (mein Magen am meisten), wieder festen Boden unter den Füssen zu haben. |
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Erneut ins Luxor eingecheckt ging’s ab in die Casinos. Black Jack, Roulette, Poker und tausende Einarmige Banditen erwarteten uns. Ich habe mich an einem Roulette Tisch niedergelassen und meine ersten 25$ eingesetzt. Diese haben sich rasch auf 100$ erhöht und ich freute mich riesig ab meinem kleinen Gewinn. Meine Mitspieler berührte dies nicht, denn sie hatten immer noch Chip-Berge welche 10x so hoch waren wie meiner… however, es hat total Spass gemacht. Endlich war es dann soweit und wir konnten unser Mietauto für den Road Trip abholen. Ein Traum von einem roten Mustang Convertible wartete bereits auf uns. Dach runter und los ging es Richtung Palm Springs. Dazwischen passierten wir noch einige Shopping Outlets, welchen wir nicht widerstehen konnten. Trotzdem schafften wir es, die 250 Meilen zu driven und kamen am Abend im 7Springs Inn an. |
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Nach einem weiteren Muffin-Doughnut-Kaffee-Frühstück fuhren wir nach San Diego. Die Stadt ist übersichtlich mit einigen Hochhäusern in der Downtown und einem riesigen Navy Stützpunkt. Jetzt wollten wir endlich an den Strand und suchten unser Hotel Pacific Shores in La Jolla. Nicht einmal 2 Minuten war dieses vom meilenlangen feinen Sandstrand entfernt. Pünktlich zum Sonnenuntergang um 18 Uhr platzierten wir uns auf einer Bank und genossen die schöne Stimmung. Unsere Reise ging am Highway No. 1 alles an der Küste entlang über Oceanside nach Carsbad. Dort genossen wir ein Picknick am Strand und erlebten erneut einen wunderschönen Sonnenuntergang. Am Abend wollten wir Party machen und tranken im Local Pub ein Boubon-Coke. Die Sonne und der Wind während der Fahrt, haben uns aber so geschlaucht, dass wir auch an diesem Tag schon um 22 Uhr die Lichter löschten. Unser Domizil diese Nacht war das Surf Motel. Weiter Richtung Norden kamen wir an San Clemente und Newport vorbei. Vielleicht kennt ihr dieses Dörfchen aus der Serie O.C. California. Die Strände sind superschön und unzählige Villen sind in die Hänge gebaut. Hier wäre es schön, ein Häuschen zu besitzen. Aber ein Tankstellenbesitzer erzählte uns, dass ein Haus auf dem Berg mit ein bisschen Meersicht bereits über 1,5 Mio. kostet. Naja, dann sparen wir noch ein wenig… 20 Jahre müssten reichen. |
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Am berühmten Venice Beach legten wir einen Stop ein. Wir mieteten Fahrräder, Cruiser mit Harley Lenker. Es hat total Spass gemacht, nur die Fussbremse machte uns anfangs einige Schwierigkeiten. Während unserer lustigen Fahrt auf dem Bike, kassierten wir eine Parkbusse. 70$, weil wir auf der Strasse neben dem Bordstein parkiert haben, welcher zur Hälfte rot war. Rot bedeutet hier „Fire Exit“ und ist für Feuerwehrautos reserviert. Das wussten wir natürlich nicht.Shit happens. Der nächste Overnight-Stop machten wir in Santa Monica. Dieser Ort ist berühmt für den Vergnügungspark, der sich auf einem Pier befindet. Da wir nicht Achterbahn fahren oder Zuckerwatte essen wollten, erkundigten wir den Boulevard. Dies ist eine Fussgängerzone gesäumt von Geschäften und Kaffees und diverse Strassenkünstler zeigen ihr Können. Bis um 22 Uhr kann hier geshoppt werden. Um unser Portemonnaie zu schonen, sind wir aber ins Kino gegangen. „Nightmare before Christmas“ war der vielversprechende Titel. Ich fragte die nette Dame an der Kasse, ob es sich dabei um einen Gruselfilm handle. Diese fing laut zu lachen an und erklärte, dass dies ein Disneyfilm für Kinder sein. Gebucht. Wir schauten uns also Pumpkinhead Fred und Voodo-Puppe Lilly in 3D an. Okay, berauschend war der Film nicht, aber mal etwas anderes. |
Die nächsten 3 Tage verbrachten wir in L.A.. In lediglich 40 Minuten von Santa Monica über den Santa Monica Boulevard waren wir schon in Belair und schliesslich Hollywood. In der Nähe des Walk of Fame haben wir ein schönes Motel gefunden. Der Walk of Fame ist der Gehsteig mit den Sternen, welche den Schauspielern und anderen Celebrities gewidmet wird. Diese ist fast 1 km lang und beidseitig verziert. Die Meisten Stars und Sternchen haben wir aber nicht gekannt. In der Mitte des Walk of Fame befindet sich das Kodak- und das Chinese Theatre. Dort finden jeweils Filmpremieren und die Oscarverleihung statt. Vom Kodaktheater ist es nicht weit zum berühmten Hollywood Sign. Sehr berauschend ist Hollywood nicht. Da ist Beverly Hills oder Belair viel sympathischer. An einem Abend sind wir mit unserem Mustang in die Hills gefahren, um die schönen Villen zu bestaunen. Die Wege, die dort herauf führten waren extrem steil und eng. Zum Glück hatten wir einen Automaten mit Handschaltung hätte ich Panik gekriegt. |
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Die Aussicht von ganz oben auf Downtown Los Angeles war super. Und auch die vielen schönen Häuser haben es uns angetan. Nur Stars haben wir noch keine gesehen, bzw. nicht erkannt, denn hier stolzieren alle mit Baseball-Caps und Sonnenbrille rum und jedes 2. Auto ist ein Hammer, Porsche oder Bentley. |
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Tags darauf, wir waren auf dem Weg nach Malibu, überholten uns plötzlich zahlreiche Feuerwehr- und Polizeiautos. Nichts gedacht, fuhren wir weiter. Doch keine 5 Meilen später erreichten wir eine Strassensperre – Road Closed - Fire Danger. Ohoh, was ist denn da los?! Erst da erfuhren wir, dass seit einigen Tagen verheerende Brände in Südkalifornien herrschen. Anscheinend die schlimmsten in der Geschichte. Wir probierten also dem Feuer aus dem Weg zu gehen und fuhren ins Landesinnere auf dem Freeway nach Santa Barbara. Wow, dort ist es wunderschön. Schöner Hafen, Strände und nette Mall. Leider haben wir aber zu wenig Zeit und fuhren gleich am Morgen früh wieder los. Übernachtet haben wir im Comfort Inn. War gemütlich. Weiter ging es der Küste entlang. Als ein Schild „Historic Route“ zu sehen war überlegten wir nicht lang und fuhren drauf los. Nach etwa einer Stunde auf der Küstenstrasse gesäumt von Felsen begutachteten wir unsere Landkarte. (PS: Bis Los Angeles hatten wir nicht einmal eine Strassenkarte. War cool einfach nur zu stoppen wo es uns gefiel.) Ok, wir hatten eine extreeem lange, kurvenreiche Route gewählt ohne irgendwelche Dörfchen oder Tankstellen. Zum Glück kam dann irgendwann Big Sur, wo es ein Restaurant und eine oldschool Tanke hatte – natürlich viel teuerer. Nach einer weiteren Stunde erreichten wir Carmel. Wir suchen ein Motel und fuhren dann zum Hafen. Dort waren dutzende Seehunde am spielen und veranstalteten einen riesen Krach. Sie waren aber total ulkig und wir schauten ihnen einige Zeit zu. Unser Trip ging weiter über Carmel zum Halfmoon-Bay. Wusstet ihr; dass es hier Zebras gibt? Mitten im Niergendwo tauchten plötzlich zig solcher Viecher auf einer Weide auf... Zuerst dachte ich, ich hätte einen Sonnenstich, aber die waren wirklich da! |
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| Wenig später kamen wir in South San Francisco an. In der Nähe des Flughafens übernachteten wir in einer Travellodge (nicht zu empfehlen…) da wir am nächsten Morgen unser lieb gewonnenes Auto abgeben mussten.Auto weg – fuhren wir mit dem Bart (=Bay Area Rapid Transit - musste mir wegen der Bezeichnung einige Lacher gefallen lassen) in die City. Voll bepackt mit unseren Rucksäcken und Tragtaschen (seit Ankunft hat sich das Gewicht durch Souvenirs etc. verdoppelt) kamen wir in San Francisco an. Die Temperaturen wurden, je nördlicher wir kamen, stets kälter. Hier sind es noch kühle 18°. | |
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Irgendwo beim Union Square ist unser Hotel. Die Frage ist nur wo… Die Orientierung ist nicht schwer, da die Stadt in Blocks wie ein Schachbrett aufgeteilt ist. Nur die Einschätzung der Distanzen ist schwierig. Wir entschlossen uns also, mit dem Bus vorerst in die richtige Richtung zu fahren und dann weiter zu schauen. Eine Chinesin nannte uns eine Station, an welcher wir umsteigen sollten um ins Brestelford Hotel zu gelangen. Im Bus begrüsste uns der Chauffeur nett und fragte, woher wir sind und liess uns kostenlos mitfahren. Am erwähnten Stop stiegen wir aus und schauten uns hilflos um. Wir bemerkten das Hupen des Buschauffeurs gar nicht, bis er ausstieg und uns fragte, in welches Hotel wir müssten. Dann nahm er uns wieder mit, bis wir fast beim Hotel waren und schenkte und ein Tagesticket für alle Busse und Trams in der Stadt. Cool. Im Hotel waren wir nur kurz bevor wir dann die City erkundeten. Natürlich fuhren wir Cable Cars, besuchten das Pier 39 und machten eine Hafenrundfahrt zur Golden Gate Bridge und Alcatraz. Nach zwei Tagen Sightseeing und Shopping ging es zum Flughafen Oakland. Von da aus flogen wir mit Aloha Airlines nach Kahului auf Maui, einer hawaianischen Insel. |
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last update 11/25/2007 byConny |
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