Mexiko, Yucatan |
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Hola chica |
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Vom Flughafen Cancun fuhren wir in rund einer Stunde ins Ferien-Resort Playacar bei Playa del Carmen. Dort steht ein Hotel nach dem anderen, mit schönen Gartenanlagen dazwischen. Vom ehemals gebuchten Riu Hotel wurden wir dann in das Viva Wyndham Resort gebracht. Das dies eine Italienisch-amerikanische Kette ist, wussten wir bis dahin nicht... Der Check-in verlief soweit reibungslos und wir bekamen eine Zimmerkarte. Nach kurzer Suche fanden wir auch das auf dem Plänchen angekreuzte Haus und begaben und hinein. Es sah eher aus wie ein Personalhaus und es roch stark nach faulen Eiern. Unser sogenanntes "Superior Garden View"-Zimmer entpuppte sich als Kammer mit Blick auf den benachbarten Hotel-Parkplatz. Das darf doch nicht wahr sein?! Kurzerhand marschierten wir zur Reception zurück und verlangten ein neues Zimmer... diesmal bitte mit Garden View! Aber auch das neue Zimmer war nicht ganz nach unserem Geschmack. Nach einem Blick an den Strand war klar: "hier bleiben wir nicht!". Dicke schzwarze Sandsäcke (die sahen aus wie tote Wale) lagen überall im Meer, um den wenigen Sand da zu behalten wo er war. Und da bei unserem Hotel der Strand noch einigermassen gut war, kamen die Gäste der benachbarten Hotels alle auch zu unserem Abschnitt. Das Durchschnittsalter der Gäste war recht niedrig und viele Italiener befanden sich unter der Meute. Diese schrien natürlich lauthals am ganzen Strand herum oder probierten Fussball zu spielen. Alle 3,4 Minuten traf der Ball aber einen dösenden Tourist anstatt das Tor. However... Alles war irgendwie NICHT so, wie wir es uns vorgestellt hatten. Darum beklagten wir uns bei der Reiseleitung von Kuoni. Diese meinte nur, dass keine Umbuchung möglich wäre, da alle Hotels in der Umgebung ausgebucht seien. Wir drängten und stürmten, aber es half alles nichts. Uns blieb nichts anderes übrig, als im Viva Wyndham zu bleiben und das Beste aus der Situation zu machen. Wir liefen jeweils ca. 10 Minuten Richtung Iberostar am Strand entlang um dort in Ruhe zu chillen. Nach dem letzten Hotel folgen unzählige Kilometer Strand mit wunderbarem weissem, feinen Sand. Das nenne ich einen Traum *schwärm* Manchmal legten wir uns dann einfach an einen anderen Hotelpool oder sahen uns die Anlagen an. Nur einmal wurden wir, wegen unseren pinken Hotel-Armbändern, entdeckt und wurden freundlich heraus gebeten :-) |
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Abends fuhren wir jeweils mit dem Taxi nach Playa del Carmen. Das Städtchen ist bevölkert von Touris. Normalerweise kommen praktisch nur Amis hierher. Da diese im Moment aber nicht so gut auf die Mexikaner zu sprechen sind, blieben sie fern. Das störte uns nicht besonders, denn so hatten wir unsere Ruhe. Da Madame Friedli einen Cowboy Hut gekauft hat und dazu Hosen mit der Aufschrift „California“ trug, meinten dafür alle, wir seien Amerikaner, na prima! ;-) Die berühmte Geschäftsstrasse Quinta (oder Fifth-Avenue) ist gesäumt von hübschen Restaurants, Bars und Einkaufsläden. Auch Massagen werden zahlreich am Strand und auf Open Air Terrassen angeboten. Eine Stunde Ganzkörpermassage entspannt den vom langen Flug steifen Rücken - danach fühlt man sich wie neu. Kostenpunkt ca. 30 $. In Playa del Carmen hat es am Beach einige Open-Air Bars und Discos. Dort lässt sich am Abend schön ein Cocktail schlürfen. Gleich daneben befindet sich der kleine Hafen, von wo regelmässig Fähren auf die Insel Cozumel fahren. Die flache Insel ist mit 45,3 km Länge und 16,6 km Breite die größte Insel Mexikos. Sie liegt 15,8 km vom Festland entfernt und befindet sich etwa 60 km südlich von Cancun. Fast die ganze Bevölkerung (95'000 Personen) leben in der Inselhauptstadt San Miguel de Cozumel. Die Insel ist bei Touris sehr beliebt zum tauchen, shoppen und Party machen. Eine andere zu empfehlende Insel ist die Isla Mujeres (Insel der Frauen). Die Insel liegt 13 km von Cancun entfernt und ist ca. 7 km lang und lediglich 650 Meter breit. http://www.isla-mujeres.com.mx/ |
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Wer sich für Kultur interessiert, ist an der Riviera Maya (Küstenstreifen im Staat Quintana Roo) richtig. Tulúm („Mauer“ oder „Festung“) ist der touristisch meistbesuchte Ort des ganzen Landes. Anders als alle anderen Maya-Fundstätten liegt Tulúm direkt am Meer. Architektonisch ist sie weniger bedeutsam, beeindruckt jedoch wegen ihrer besonderen Lage auf einer Kalksteinklippe zwölf Meter über dem Karibischen Meer. Es ist möglich, über eine Treppe direkt zu einem Strand zu gelangen. Im 13. und 14. Jahrhundert zählte sie vermutlich zu den größten Städten der Maya. Tulúm repräsentierte wegen seiner günstigen Lage am Meer einen wichtigen Handels-Knotenpunkt zwischen den einzelnen Maya-Provinzen und verfügte über ein entwickeltes Verteidigungssystem: Zur Landseite ist die Anlage mit einer mächtigen Mauer umgeben, einem Verteidigungswall. Bilder und Infos auf Deutsch findet ihr hier: http://www.indianer-welt.de/meso/maya/maya-tulum.htm In Yucatan gibt es unzähligen Cenoten. Das sind Höhlen und unterirdische Wasserläufe, die sich durch die Auflösung von Kalkgesteins bilden. Brechen die Decken dieser Höhlen ein, so entstehen Tagöffnungen, die bis zum Grundwasser reichen und sich mit Regenwasser füllen können. Die Cenoten bilden während der Trockenzeit in Yucatán oft die einzigen Wasserstellen und sind dementsprechend von einer vielfältigen Fauna bewohnt. Die tiefsten können mehr als 150m tief sein. Die Maya betrachteten die Öffnungen als Eingänge zur Unterwelt und nutzten sie als religiöse Opferstätten. Viele Unternehmer bieten Tauch-Touren in die Cenoten an. Weiter südlich befindet sich Chichén Itzá (Mund Brunnen Volk). Diese Maya Stätte ist um zwei Cenoten gebaut, und wurde 1988 zum UNESCO Welterbe erklärt. 2007 wurde Chichén Itzá sogar im Rahmen einer Initiative zu einem der „neuen sieben Weltwunder“ gewählt. Sehenswürdige Plätze in Chichén Itzá sind Pyramide des Kukulcán, der Kriegstempel Templos de los guerreros oder der heilige Brunnen. |
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Wie in allen Ferienregionen gibt es auch hier Vergnügungsparks. Einer der bekanntesten ist Xcaret. Er befindet sich rund 10 Minuten südlich von Playa del Carmen. Der Park ist in eine tropische Landschaft eingebettet und sämtliche Gebäude sind dem Maya-Stil nachempfunden. Zentrum der Anlage ist eine Art Amphie-Theater. Auf einer Länge von ca. einem Kilometer, vom einen Ende des Geländes zum anderen, erstreckt sich ein unterirdischer Fluss, der durchschwommen werden kann. |
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