Trip Tipps Florida |
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AMERICA |
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Um in Amerika für bis zu 3 Monate einreisen zu können, braucht ihr nichts Spezielles. Vorausgesetzt, ihr habt einen Schweizer Pass, der vor Oktober 06 ausgestellt worden ist. Habt ihr diesen nicht, braucht ihr ein Visitor Visum vom EDA. Die Sicherheitsbestimmungen bei der Einreise sind immernoch ziemlich streng. Kamera, Handy, Discman, Feuerzeuge, alles muss vor dem Checkpoint aus dem Rucksack gefischt werden. Nagelfeilen, Sackmesser und Pinzetten sind sowieso tabu. Die Beamten fragen einem beim Checkpoint oft nach dem Namen. Dies nicht, weil sie euch soooo nett finden, sondern um herauszufinden, ob ihr den Pass nicht gefälscht habt. Super Technik... Um ein Auto mieten zu können, muss man mindestens 23 Jahre alt sein (kann zwischen den Staaten varieren). Wer unter 25 ist bezahlt einen saftigen Zuschlag für Junglenker zur Automiete dazu - etwa 10$ pro Tag. Wenn möglich bei Privatpersonen mieten oder warten bis man 25 ist ;-) Unser Auto haben wir diesmal inkl. Flug bei Expedia gemietet und waren total zufrieden. Das Auto konnten wir dann via Flughafen Shuttle bei Hertz abholen. |
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Im Oktober 2007 habe ich mit Martina bereits die Westküste Amerikas unter die Lupe genommen. Im Sommer 2008 war nun der Südosten an der Reihe. Von Fäbu begleitet ging's vom 12. bis 28. August nach Florida. Mit US Airways flogen wir von Zürich nach Philadelphia. Gebucht hatten wir wie bereits erwähnt über www.expedia.de. Der Flug war eher unkomfortabel, was hauptsächlich mit der Fluggesellschaft zu tun hatte. Die „Kiste“ war eng bestuhlt und nur alle 10 Reihen war ein Bildschirm aufgehängt. Zudem hatte ich 10$ Zuschlag bezahlt, nur damit ich wenigstens am Gang sitzen konnte. However, wenigstens gab es etwas Warmes zum essen. Nach rund 8 Stunden kamen wir in Philli an und hatten 2 Stunden, um umzusteigen. Wie bekannt, wird man beim Transit zuerst durch den Passcheck und danach durch den Sicherheitskontrolle geschleust. Danach suchten wir das neue Gate für den Weiterflug nach Miami. Juhu, nur zwei Stunden später landeten wir in der südlichsten Metropole der Staaten. |
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Kaum hatten wir das Terminal verlassen, spürten wir die tropische Wärme und die hohe Luftfeuchtigkeit. Auf dem Weg zur Autovermietungsstelle konnten wir schon die Skyline von Miami sehen. „Welcome to MIAMI“ Das Auto entgegengenommen (ein schwarzer Chevy Cobalt inkl. Navi), fuhren wir auch gleich los Richtung Downtown bzw. South Beach. Dort hatte ich bereits im Voraus ein Hotel gebucht. Dieses befindet sich an der Washington Avenue nur rund einen Block vom Ocean Drive entfernt. Ohne Probleme fanden wir das Hotel St. Augustine und checkten ein. Wie auf der Website versprochen, ist das Hotel modern und schlicht eingerichtet. Dafür befindet sich in jedem Zimmer eine Dampfdusche. Diese musste ich natürlich gleich ausprobieren! Danach wollten wir die Umgebung auskundschaften und liefen zum Ocean Drive. Das ist eine Promenade mit vielen Restaurants und Geschäften, die nur durch eine Strasse vom schönen weissen Sandstrand getrennt ist. Im „News Cafe“ assen wir zu Abend und genossen die schöne Abendstimmung. Als Fans von CSI Miami waren wir äusserst angenehm überrascht, dass die genialen Farbstimmungen am Himmel auch im Original so atemberaubend sind. Die einzige Enttäuschung ist, dass CSI nicht in Miami sondern in Californien gedreht wird. So hätten wir das Miami Dade Police Department noch lange suchen können :-(
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Wir sassen noch eine Weile am Ocen Drive und schauten dem munteren Treiben zu. Der Drive ist der Laufsteg der Reichen und Schönen oder denjenigen, welche einen Geltungsdrang haben und dort ihre Hammers und Bentleys zur Show stellen wollen. Um 22 Uhr machten wir uns auf den Rückweg und spürten auf halbem Weg einige Tropfen vom Himmel fallen. Wir haben uns nichts dabei gedacht, bis 2 Minuten später ein Wolkenbruch stattfand. Wir suchten bei einem Wohnhaus Schutz und warteten eine Weile. Nach 10 Minuten stand die Strasse bereits 20cm unter Wasser und ein Nachlassen des Regens war nicht in Sicht. Naja, warm war es ja immer noch und darum zogen wir nach weiteren 5 Minuten die Flip Flops aus und rannten los. Nach 10 Sekunden waren wir schon pudelnass und bis zu den Waden im Wasser. Kurz danach im Hotel, wartete der Rezeptionist bereits mit riesigen flauschigen Badetüchern, mit welchen wir uns trockneten. Total auf den Socken schliefen wir dann ein. Am nächsten Morgen lachte uns schon wieder die Sonne entgegen und die Strassen waren wieder trocken! Um halb 8 Uhr Morgens waren die Temperaturen bereits um 25° und wir liefen zum Strand. Hat es wohl Haie hier???! Wie auch immer, los, rein ins Wasser. Dieses ist nicht merklich kühler als die Lufttemperatur aber total klar und still. Der Anblick vom Wasser auf die Skyline von South Beach ist super. Dazwischen liegt der breite, weisse Strand. Nach einem leckeren Frühstück im Hotel machten wir die Lincoln und die Collin Road unsicher. Dorf befinden sich viele Shops, Restaurants, einige Museen und Denkmäler. |
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Sonnenaufgang am Fort Lauderdale Beach |
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Mit dem Auto fuhren wir dann noch über eine der Verbindungsbrücken aufs Festland zu Downtown Miami. Dort gibt es nicht sonderlich viel Interessantes zu sehen. Schön war aber das Bay Village. Nach zwei Tagen in der Metropole, fuhren wir auf dem „Inselweg“ nach Fort Lauderdale. Dazwischen laden schöne Strände zum baden ein. Surfside oder Ocenside waren besonders schön. Fort Lauderdale ist getrennt durch unzählige Kanäle und dort stehen die typischen amerikanischen Villen: Vorne der Mercedes und zur Terrasse bzw. Meeresarm hin ist die Jacht parkiert. Im Days Inn Bahia Cabana Resort in F.L. Beach checken wir ein und geniessen vom Restaurant aus die Aussicht auf den Hafen. Das Essen ist wie in Californien total lecker. Nur hier gibt es mehr Fisch und sonstiges Meeresgetier. Als Beilage gibt es natürlich immer Pommes oder sonstiges frittiertes. Dazu, wie es sich gehört, ein BUDWEISER.. vorzugsweise auch in der Light Version vorhanden. |
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Am nächsten Tag wachte ich früh auf und beschloss, den Sonnenaufgang am Strand zu fotografieren. Der lange Strand von Fort Lauderdale lag nämlich genau gegenüber vom Hotel. Mein „nach der Kamera Suche Geraschel“ hat auch Fäbu geweckt und wir machten uns auf zum Früh-Morgen-Foto-Shooting. Wow, die Stimmung war auch hier genial und wir haben total schöne Fotos gemacht. Beim Beach-Guard Hüttchen hat sich Fäbu als Baywatcher geübt. Er machte sich gar nicht so schlecht, oder?! |
Nach dem Frühstück, bestehend aus Muffins und Kaffee, fahren wir in die Sawgrass Malls. Das ist ein riiiiiesen Outlet Shopping Center westlich von Fort Lauderdale. Fast 300 Läden warten dort mit unglaublich günstigen Schnäppchen. Der tiefe Dollarkurs kam uns dann auch noch ganz gelegen. Wir absolvierten einen Marathon durch Tommy Hilfiger, Guess, Ralph Lauren und Levis Läden. Am Abend waren wir total groggy. Aber unsere Ausbeute war super und passte sogar in unser Auto. Aber wenn wir so weiter machen, dann müssen wir vor dem Rückflug noch einen Koffer dazu kaufen... |
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Unser Zimmer im Pirate's Cove |
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Unsere weitere Reise ging über Delray, Palm Beach nach Jupiter. Auf der Suche nach einem Hotel stiessen wir auf das Problem, dass bei Jupiter keine guten Hotels zu finden waren... wir verliessen uns auf unser Navigationssystem und dieses führte uns ins Pirate's Cove nach Port Salerno. Dort bekamen wir ein Zimmer, wo wir vom Balkon aus direkt auf unsere Jacht springen hätten können, hätten wir eine gehabt.. Das Restaurant im Hotel bot super frischen Fisch an, welchen wir natürlich gleich gekostet haben. Am nächsten Tag fuhren wir über Vero Beach nach Cocao Beach. Zu empfehlen ist die Mulligans Beach and Grill Restaurant in Vero Beach und das Beach Place Guesthouse in Cocoa Beach. Die nördlichste Destination war Daytona. Dort ist es erlaubt am Strand zu fahren. Und Fäbu wollte ausprobieren wie sich das anfühlt. Irgendwie ist es total beschränkt, zwischen sich sonnenden Leuten und spielenden Kindern im Sand zu fahren. Darum bogen wir rasch wieder auf die asphaltierte Strasse zurück. Den Race Court schauten wir auch noch an und bogen dann links Richtung Orlando ab. |
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Seit zwei Tagen sahen wir in den News und auf Wetterkanälen, dass anscheinend ein Wirbelsturm Kurs auf Florida nimmt. Wir machen uns aber keine weiteren Gedanken und düsen ins Vergnügungsmekka Orlando. Im Royal Plaza eingecheckt, studieren wir die Prospekte der ettlichen Parks: Disney Kingdom, Disney Hollywood Studios, Animal Kingdom, Universal Studios, Wild’n’Wet, Waterworld usw. Wir haben uns dann für die Hollywood Studios entschieden, da ich ja schon in den „richtigen“ Universal Studios in Hollywood Ca. war. Wir haben unseren Entscheid nicht bereut. Der Tag war total lustig und vom Sturm war auch nichts zu spüren. Von Star Wars Simulation, Indiana Jones Special Effects Show über Studio Tour und Fototermin mit den Stars aus Monsters Inc. Haben wir alles gesehen. In den Hollywood Tower habe ich mich aber nicht getraut. Die Schreie der Besucher waren schon von weitem zu hören und ich bin halt nicht so der Adrenalin-Junkie. Dafür war die 3D Muppet-Show total lustig. |
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Abends im La Quinta eingecheckt und im Steakhouse gegessen, kamen ziemlich dunkle Wolken auf und es begann zu winden. Ohoh, kommt dieser Sturm "FAY" nun wirklich? Die besorgten SMS unserer Familie und Freunden aus der Schweiz beunruhigten uns schon ein wenig. Den TV eingeschaltet, sahen wir Bilder von der Ostküste, welche ausgerissene Bäume und überschwemmte Strassen zeigten. Da hatten wir wohl ziemliches Glück. Als wir am Tag darauf erwachten, stand alles noch und auch unser Auto war noch am selben Ort vor dem Hotel geparkt. Super! Nichts wie auf nach Tampa. Auf dem Weg war es Fäbu plötzlich langweilig und er erkundete zum ersten Mal richtig unser Auto. Auf dem Rückspiegel befanden sich 4 Knöpfe. Einer mit einem Telefon darau, einer mit einem Kopfhörer, ein anderer mit einem Fragezeichen und einer mit einem Kreuz. Als Fäbu den Letzten gedrückt hatte, war plötzlich eine Stimme zu hören, die mit uns redete. Ob wir wohl Hilfe benötigen?! Wir beide total baff, hatten dummerweise die Emergency Hotline gewählt. Wir erklärten dem netten Herren dann, dass wir uns "verdrückt" hätten. Voll PEINLICH. Er hat dies aber wohl schon einige male mit Touris erlebt. |
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Tampa liegt bereits an der Westküste Floridas, am Golf von Mexiko. Schon nach einer Stunde kamen wir dort an. Enttäuschenderweise war dort rein gar nix los. Aber eine "Ben&Jerry's" Eisdiele konnte unsere Stimmung rasch aufheitern. Die Städte im Allgemeinen sind sehr leer in Florida, das kann an der Hitze und der hohen Luftfeuchtigkeit liegen... Geht man aber in eine Mall (Einkaufs-zentrum/Strasse) oder in ein Restaurant ist man jederzeit umgeben von unzähligen Menschen. Warum auch den Tag in der City verweilen? Let’s go to the beach! Über die Tampa Bay Bridge fuhren wir nach Clearwater. Hier befinden sich super schöne Strände - angeblich eine der schönsten in den Staaten. In der Nähe befinden sich auch die Bushgardens, ein Freizeitpark mit Wildlife. Weiter südlich gelangt man nach Madeira Beach und Treasure Island. "Treasure Island" das tönt doch super! Und schön dazu ist es auch noch. Deshalb blieben wir da zwei Nächte. Das Hotel Page Terrace liegt direkt am Strand und wir haben sogar volle Meersicht. Nun hatten wir endlich Zeit, ein bisschen auszuspannen, zu baden und Shuffelboard zu spielen. Hier isst man gut im Sloppy Joe’s gleich nebenan. Die Portionen sind auch hier riesig und die Kellner sind fast beleidigt, wenn man das übrige Essen nicht einpacken lässt und mit nach Hause nimmt (Doggy Bag). |
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Von Treasure Island aus, besuchten wir St. Petersburg. Das Städtchen ist bekannt für die vielen Museen und dessen Pyramiden-Pier. Wir wollten diesen auch anschauen und liefen auf einer Wiese dazu Richtung Pier. Ich wollte scherzen und schrie, ich hätte eine Schlange gesehen. Fäbu ist nicht darauf rein gefallen.. bis wir etwa zehn Meter weiter über eine riesige Schlangenhaut gelaufen sind. Ziemlich schnell wechselten wir wieder auf die asphaltierte Strasse und schauten ab nun sehr genau auf unsere Umgebung. Das Pier war nichts Aussergewöhnliches.. es gab ein Aquarium, Restaurants und Shops. Rund um den Steg befanden sich viele Pelikane auf Holzmasten und hätten wir länger gewartet, wäre die Chance gross gewesen, einen Delphin zu sehen. Uns war es aber ein bisschen zu heiss und wir wollten zurück zum schönen Strand. Vorher passierten wir aber noch einen kleinen Park. Wir schauten uns um und bemerkten plötzlich, dass wir von unzähligen Eichhörnchen umgeben waren. Diese waren extrem zutraulich und wagten sich nahe an uns heran. |
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Weiter ging unsere Reise die Golfküste südlich hinunter über die Sunshine Skyway Bridge über den Tampa Bay nach Sarasota. Eine Reise auf Sanibel Island lohnt sich sicherlich. Dort hatt es schöne Muschelstrände und gemütliche Restaurants.
Dann gelangten wir nach Fort Myers. In dieser Region gibt es hervorragende Angelplätze und die größte Anzahl an Golfplätzen in den USA (über 130 Stück). Hier spricht man auch Deutsch.. viele Auswanderer haben sich dieses Plätzchen wegen den angenehmen Temperaturen und der schönen Landschaft ausgesucht. Nicht viel weiter südlich befindet sich Naples. Schon früh Morgens kamen wir an und suchten uns gleich einen schönen Strandabschnitt. Dies war nicht schwer und wir genossen ein kühles Bad. Plötzlich kamen Regenwolken auf und es goss in Eimern. Wir flüchteten ins Auto und fuhren in einen Starbucks. Nach 15 Minuten hatte sich die Lage noch nicht gebessert und die Strassen füllten sich bereits mit Wasser - sehr viel Wasser! Nach 30 Minuten gab es schon riesige Fontänen, durch vorbeifahrende Autos und nach 40 Minuten hatten wir Angst, uns könne beim losfahren Wasser in den Motor laufen. Wir warteten also, tranken Kaffee und schauten dem munteren Treiben zu. Der Regen stoppte und das Wasser lief ein wenig ab. Die Chance packten wir und fuhren weiter nach Marco Island. Falls ich es noch nicht erwähnt habe: Wir sind OHNE PLAN unterwegs. D.h. wir fahren so drauf los und wo es uns gefällt, da bleiben wir. So kamen wir nach Marco Island. Viele namhafte Hotels reihten sich dort an Traumstränden. Na gut, es war schon 18 Uhr und bis jetzt gönnten wir uns ja noch keinen wirklichen Luxus. Desshalb checkten wir ins Marriott ein. Das war herrlich! Schöner Strand, und grosse Poolanlage. Dahin würden wir wieder gehen. |
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Den nächsten Tag chillten wir noch am Hotelpool bevor wir gegen die Dämmerung hin in die Everglades fuhren. Bei kühleren Temperaturen ist es für uns angenehmer und auch die Chance Tiere zu sehen steigt. Wir fuhren bis ins Shark Valley und machten uns zu Fuss auf, den Westloop aus zu kundschaften. Bereits nach wenigen Minuten waren wir voller Mosquitos. Zum Glück hatten wir im Auto 2 Flaschen Anti-Pick. Dieser Spray ist aber wahrscheinlich nur für heimische Schweizer Mücken... denn die Ami-Mosquitos liessen auch nach dem versprühen des ganzen Inhaltes noch nicht locker. Tapfer liessen wir uns stechen und marschierten weiter. Unsere "Augenbeute" nach 2 Stunden waren eine Schlange, viele Vögel und Schmetterlinge. Weder Aligatoren noch Beuteltiere kamen uns zu Auge. Aber die Landschaft an sich ist schon schön genug. Total klebrig und stinkig vom Spray, checkten wir in einem Homestead-Hotel ein.
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Die letzte Etappe unserer Reise führte uns nach Key West. Rund 100 Meilen von Miami entfernt, gelangt man auf Strassen, die übers Meer führen, den südlichsten Punkt der vereinigten Staaten. Rund 2 Stunden fahrt übers Wasser, sozusagen, und wir kamen an der Duval Street in Key West an. Wir checkten ins historische Lighthouse Inn ein. Den Namen hat das Hotel, weil sich gleich daneben, der ehemalige Leuchtturm befindet. Das Hotel ist im Resort Stil gebaut, hat rund 20 Zimmer und einen schönen Pool. Da wurde jeweils am Morgen das Frühstück serviert. Uns gefiel der Ort total und wir blieben zwei Nächte dort. Gleich gegenüber vom Hoteleingang liegt das ehemalige Haus von Ernest Hemingway (1899-1961). Er war einer der erfolgreichsten und bekanntesten US-amerikanischen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts und erhielt 1954 den Nobelpreis für Literatur. |
Am Sunset Pier assen wir zu Abend und genossen dann den schönen Sonnenuntergang auf offenem Meer. An der Duval Street gibt es total viel Auswahl, um Party zu machen. Aber Achtung... es zieht viele Gays nach Key West. Schaut also besser genau hin, bevor ihr eine Bar betritt. Lustig war es auch hier im Sloppy Joe's mit Live Musik oder im Irish Pub. Schnell ging die Zeit vorbei und wir mussten uns schon wieder auf den Weg nach Miami machen. Von dort aus flogen wir wiederum über Philadelphia zurück nach Zürich. Es war eine tolle Zeit und ich hoffe, dass wir noch lange daran zurück denken werden. |
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last update 09/20/2008 byConny |
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