Dominikanische Republik

 

Relaxen und Merengue tanzen

Hauptstadt Santo Domingo
Anzahl Einwohner 8 Millionen
Landeswährung US$ (Dom. Peso nur im Notfall wechseln)
Staatsform Präsidialrepublik
Landessprache Spanisch
Fläche 48422 qkm
Nationalfeiertag 27. Februar
Anteil unter Armutsgrenze 19.9 %
Haupteinkommen Tourismus & Landwirtschaft
Religion 90% Katholiken
Landkarte Dom.Rep.

Die Dominikanische Republik ist eine karibische Insel, östlich von Hispaniola zwischen dem Karibischen Meer und dem nordatlantischen Ozean. Sie liegt östlich von Haiti.

Bekannteste Ferienziele: Punta Cana und Puerto Plata

Zur Einreise benötigt man ein Visum, welches meistens in Arrangements schon eingerechnet ist. Ansonsten kann man es vor Abflug in der Schweiz am Gater oder bei der Ankunft in der Dom.Republik für 20 US$ beziehen.

Immer 1,2 Dollarnoten für Gepäckträger im Hosensack aufbewahren. Diese warten überall wie die Geier und sind eingeschnappt, wenn man sie das Gepäck nicht tragen lässt. Uns wurde ausserdem gesagt, dass wir vor dem Rückflug nochmals 20 US$ Ausreisegebühr zu bezahlen hätten, dies ging aber unter. Könnte daran gelegen haben, dass der Flughafen in Punta Cana einer Baustelle gleicht. Die Arbeiten sollten bald fertiggestellt sein (nach etwa 3 Jahren Bauzeit).

Mit dem lokalen Krankensystem sind wir leider auch in Kontakt gekommen. Bitte nehmt immer sterile Spritzen und die wichtigsten Medikamente mit. Die Hygiene bei Aerzten und in Spitälern in der Dom.Rep. ist nicht mit der unseren zu vergleichen - im Notfall ist man froh, verschweisste Utensilien und Medikamente zur Hand zu haben.

Vergesst nicht, die Menschen auf der Insel leben in ärmsten Verhältnissen und viele Alltagsdinge sind rar. Bzw. in den Hotels total überteuert. Also Sonnencreme, Sonnenbrille und Filme lieber vorrätig mitbringen.

Ueber die Zollbestimmungen zur Einreise in die Schweiz, erfährt ihr hier.

Wer mehr über Land und Leute, Geschichte und die einzelnen Teile der Dominikanischen Republik (und auch Kuba oder Mauritius) erfahren möchte, checkt am besten diese tolle Homepage.

Strand beim Carabela

Wieder lohnen sich die langen Stunden im Flugzeug. Nach etwa 9 Flugstunden ist das Ziel erreicht ! Welcome in Punta Cana. Der Flughafen, sofern man diesen so nennen kann, bestand parktisch nur aus einem Strohhüttchen als wir 1998 dort waren. Zur Zeit sind die Bauarbeiten zu einem schönen, karibischen internationalen Flughafen in Arbeit. Punta Cana selbst besteht nur aus 2,3 Hotels. Das grosse Gebiet rund um Punta Cana mit dem berühmten Bavaro Beach besteht heute aus unzähligen Hotelanlagen, Golfclubs und Siedlungen. In rund 20 Minuten erreicht man mit dem Bus vom Airport aus die meisten Hotels, welche bis auf wenige Ausnahmen alle direkt am weissen Sandstrand liegen.

Nebenkosten fallen praktisch keine an, da 95% der Anlagen auf dem All Incusive-System basieren. Essen und viele Dinks gibts auch hier zu Genüge und in den verschiedensten Variationen. Natürlich haben sich die Hotel auf den internationalen Gast eingestellt und servieren von Spaghetti über Feta bis zum Meeresfrüchte-Teller einfach alles. Vonwegen alle Drinks umsonst... dazu gelten auch einheimische alkoholische Getränke. Wer ein Cuba Libre bestellt, bekommt zu 3/4 puren Rum, da dieser hier viel billiger als Cola ist. Dies wurde mir nicht nur einmal zum Verhängnis. Ich muss zu meiner Verteidigung sagen, dass mir 1 Glas bei 30° in der Poolbar nicht sehr bekommen sind.

Die Strände sind abermals palmengesäumt und das Wasser glasklar. Bei beiden Aufenthalten im Dezember wüteten kurz davor Stürme über die Insel. Da das Land aber vom Tourismus lebt, sind schon wenige Tage später alle Spuren beseitigt. Checkt am besten vor der Buchung ab, ob in der gewünschten Zeit Hurrican-Warnung gilt.

Souvenirs kann man auch hier in den grösseren Siedlungen erwerben. Schöne Bilder im Haitischen Stil, Armbänder oder gefakte T-Shirts gibt es massenweise. Aber lasst euch nicht über den Tisch ziehen.

Mich hat auch hier der karibische Lebensstil fasziniert. Alles easygoing.. Viele Einheimische wohnen in Hütten in der Nähe des Strandes und gehen morgens zum Fischfang (manchmal nur mit einem Netz als "Waffe". Es ist eich faszinierend, ihnen bei der Jagdt zuzusehen. Nach schon 5 Minuten im knietiefen Wasser, kommen sie mit einem vollem Netz zurück. Dann folgt der Andrang an Land: Einheimische, Chefköche von Hotels und Touristen kommen an den Platz des Geschehens. Sie schauen, feilschen und nach 2,3 Minuten sind alle wieder weg - so schnell wie sie gekommen waren!

Traumstrand in Punta Cana

Natürlich gibt es in allen Hotels Merengue Tanzkurse, wo man sich am Strand ein wenig die Pfunde vom Desserbuffet abtanzen kann. Das wird kein Problem sein, denn bei 30° im Sand zu hüpfen treibt einem sofort den Schweiss auf die Stirn. Spass macht es aber auf jeden Fall. Bevor ihr ein Hotel bucht, rate ich euch bei www.holidaycheck.de zu checken, wie euer Hotel von anderen Gästen bewertet wurde. Denn das Angebot an Last-Minute Angeboten in die Dom. Rep. ist gross.

Wir waren Anfang Dezember 1998 im Bavaro Beach Hotel . Das ist eine Hotelkette mit 3 aneinanderliegenden Anlagen. Egal in welchem man wohnt, hat man Zutritt in die anderen und kann teilweise sogar dort essen. Alles war supersauber und die Parkanlage sehr gepflegt. Viele Ausflüge haben wir nicht gemacht, da es ausser Adventure und Tierparks mit armen Viechern nicht viel zu sehen gibt. Es lohnt sich aber für diejenigen, die einen erholsamen Urlaub machen wollen genauso wie für diejenigen welche aktiv sein wollen. Jetski, schnorcheln, Kajak fahren, Tennis, schwimmen sind nur einige Sportarten, welche man im Paradies ausführen kann. Geniesst euren Urlaub und vergesst die Sonnencréme nicht!!

Hund am Strand

Da ein ständiger Wind weht, bietet das Meer perfekte Voraussetzungen zum Wakeboarden. Check it out. Aber zur Vorwarnung: es sieht viiiiieeeel leichter aus, als es ist. Und bevor man beginnt, sollte man das Wenden üben, sonst befindet man sich plötzlich 5km vom Strand und kann nicht mehr umkehren! :-)

Im Dezember 2004 flogen wir 10 Tage ins Carabela ebenfalls nach Punta Cana. Dieses Hotel war nicht der Oberhammer, obgleich es direkt neben dem Fiesta liegt. Der Strand ist dort sehr schmal und schattig. Das war jedoch nicht alles, der Strand ist voller Leute, die Strassen sind überall geteert und von Imbiss-Läden, like Burger King gesäumt. Die Enttäuschung war schon relativ gross, da sich die schöne Insel innerhalb von 5 Jahren in eine Touristenhochburg verwandelt hat. Schade.

Länderübersicht

last update 05/29/2007 byConny