Baden und relaxen in Phuket |
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Sunset in Karon Beach |
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| Sawasdee – Herzlich Willkommen Dezember 2008; der Winter hat die Schweiz fest im Griff mit eisigen Temperaturen und Schnee. Wir haben die warmen Sonnenstrahlen bitter nötig und deshalb fliegen Tanja und ich nach Phuket in Thailand. Phuket liegt in der Andamanensee und ist mit einer Länge von etwa 50 km, einer Breite von etwa 22 km und etwa 543 km² Fläche die größte Insel Thailands. An der Westküste gibt es zahlreiche malerische Sandstrände, von denen einer, der Patong-Strand, nach Aufzeichnungen von Captain Alexander Hamilton noch Anfang des 18. Jahrhunderts einen vorzüglichen Schutzhafen für Segelschiffe bei Nordost-Monsun bot. Heute sind viele Strände das Ziel touristischer Pauschalurlauber aus der ganzen Welt. Das Innere der Insel war früher von dichtem Dschungel bedeckt, in dem eine vielfältige Fauna beheimatet war. Heute gibt es nur noch einige wenige Stellen, an denen ein Dschungel wachsen kann, wie z. B. im Nationalpark an der Nordspitze der Insel. Hauptsächlich jedoch ist die Insel heute mit Kokospalmen bewachsen. Am 26. Dezember 2004 wurde Phuket von einem Tsunami mit großer Zerstörungskraft heimgesucht. Der Ursprung war ein starkes Erdbeben im Indischen Ozean vor der Nordwestküste Sumatras. Der südliche Bereich von Kata und Karon wurde nicht so stark getroffen, wie das nördlich gelegene Patong. Jetzt ist von der Katastrophe aber nichts mehr zu sehen. Die Beste Reisezeit Thailand ist während des Sommer Halbjahres von November bis Mai. Während der Regenzeit fallen die meist sehr starken Niederschläge während der Nacht. Kurz vor der Regenzeit wird das Klima sehr heiß und schwül.
Bei Hotelplan buchten wir im Dezember 2008 ein Last-Minute-Schnäppchen und schon drei Wochen später sassen wir am Flughafen. Mit einer Belair-Maschine soll es in rund 10 Stunden nach Thailand gehen. Visum braucht man als Schweizer für eine bis 30 Tagen nicht. Lediglich der Reisepass muss für mindestens 6 Monate über das geplante Einreisedatum hinaus gültig sein. |
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Sehenswürdigkeiten in PHUKET -- ภูเก็ต |
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| Reisebericht Phuket | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Leider wurde unser (fast) schlimmster Alptraum bereits beim Einstieg in das Flugzeug wahr: neben und vor uns sassen 3 Kleinkinder, welche bereits vor dem Abheben quengelten und weinten. Das kann ja mal heiter werden.. aber vielleicht sind sie ja nur aufgeregt und sobald wir in der Luft sind, halten Sie die Klappe….. Leider ist unsere Wunschvorstellung nicht eingetroffen! Die „Gören“ quietschten und schrien fast ununterbrochen. Da freuten wir uns noch viel mehr, als wir endlich auf der Ferieninsel ankamen. Juhui! Die sehen wir nie mehr! Munter machten wir uns auf, zum Hotelplan Schalter, wo man uns unserem Bus zuwies. Als wir draussen, bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen, auf unsere Fahrgelegenheit ins Hotel warteten, passierte etwas gaaaaanz unerwartet und auch seeehr unerwünschtes: Die Horrorfamilie mit den zwei Kindern von der Reihe neben uns, steuerten auf UNSEREN Bus zu. „Ok“, dachten wir, der Bus hält ja bestimmt an mehreren Hotels, und die Chance, dass eine 4-köpfige Familie in ein 5* Hotel geht, ist ja bestimmt auch nicht riesig. Zumal der Westschweizer Familienvater aussah wie eine Landstreicher-Kopie von Gérard Depardieu und die Mutter mit den ausgelatschten Birkenstock-Sandalen auch eher einen „Wir gehen in ein 2* Bungalow-Resort“-Eindruck machte.
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| Wir fuhren dann also vom internationalen Flughafen im Norden der Insel Richtung Süden nach Karon und Kata Beach. Der erste Halt in einem netten Hotel; einige Gäste stiegen aus. Zu unserem Groll blieben die Schreihälse aber sitzen. So war es auch beim 2. und 3. Hotel-Stopp. Jetzt waren nur noch Tanja und ich und die Grusel-Familiy im Shuttle. NA TOLL, jetzt haben die doch wirklich das gleiche Hotel wie wir gebucht! Das kann ja heiter werden! ann, nach einer Stunde Fahrt, waren wir endlich im Hotel Mövenpick in Karon Beach. Die Eingangshalle des Hotels ist toll und jeder bekommt eine schöne, wohlriechende Blumenkette zum Willkommensgruss. Schnell checkten wir ein und wollten endlich ruhe vor den Nervensägen haben. Ein Golfwägelchen fuhr uns dann zur gebuchten Garden Deluxe Villa Nr. 302. Mit der Schlüsselkarte wollten wir dann die Türe aufschliessen. Dummerweise funktionnierte dies aber auch nach dem 3. und 4. Versuch nicht. Dann zückte der Portier seinen Pass-Schlüssel und öffnete die Zimmertüre. Aber HALLO!?!!! Da lag doch tatsächlich noch einer im BETT und schaute uns verdattert mit verpennten Augen an – und das um 13 Uhr! Na gut – verdattert fuhr und der Mitarbeiter in die Lobby zurück, wo wir ein neues Bungalow zugeteilt bekamen, welches dann auch wirklich bezugsbereit war.
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Unser Zimmer ist eine separate Unit mit Holzschwingtüre und eigenem Gärtchen mit Liegen und Sonnenschirm. Aussen hatten wir sogar eine grosse Regenwald-Dusche. Das Bett war super bequem und das Bad geräumig und hell. Man merkt gut, dass die Anlage von einem Schweizer geführt wird. Es ist alles total sauber und gepflegt und beim Frühstücksbuffet gibt es sogar Zopf und Mövenpick Maschinen-Kaffee.
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Die Anlage ist toll und wir checkten sogleich den Strand und die Pools ab. Nach der Erkundungstour legten wir uns am ruhigen Coconut-Pool hin und genossen das plätschern des Wassers und die zwitschernden Vögel. Bis… ja bis wir wieder mit unseren neu gewonnenen Freunden konfrontiert wurden! Das darf doch nicht wahr sein!!!!!!! Zum Glück war dieses Zusammentreffen das letzte während unseres Aufenthalts. Nachher weilten wir meistens am super schönen, menschenarmen Karon Beach oder machten Ausflüge.
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In den Döfchen werden überall Trips angeboten. Man kann Elefanten reiten, die James Bond Insel anschauen oder in den Tschungel auf Entdeckungsreise gehen. Wir haben über Hotelplan vor Ort einen Ausflug zu den Phi Phi Islands gebucht. Ko Phi Phi (Ko heisst auf Thai Insel) ist eine Inselgruppe vor der Ostküste Phukets, bestehend aus der Hauptinsel Ko Phi Phi Don und der kleineren Nebeninsel Ko Phi Phi Leh . Im Süden befinden sich die unzugänglichen Felsen-Inseln Ko Bida Nai und Ko Bida Nok. Sie sind wegen der Artenvielfalt der umgebenden Korallenriffe und steilen Wände – die bis zu 24 Meter in die Tiefe reichen – bei Taucherinnen und Tauchern sehr beliebt. Die Phi Phi Islands gehören zu den schönsten Inseln der Welt und wecken wahre Südseeträume. Man stelle sich zwei Kalksteinmassive vor, wild zerklüftet, mit Dschungel auf der einen und Kokospalmen auf der anderen Seite bewachsen. Diesen Ausflug kann ich euch nur empfehlen. Vom Hotel aus erreicht man in einer Stunde den Hafen von Phuket City. Mit dem Schnellboot geht es von da aus zuerst auf die Phi Phi Ley wo sich die Maya Bay befindet. Dort wurde vor einigen Jahren der Film "the beach" mit Leonardo Di Caprio gedreht. Weiter ging es auf einen Schnorchel-Stop vor Loh Samah. Dann gab es Mittagessen auf Phi Phi Don. Die Umgebung ist traumhaft; mit glasklarem Wasser und schnee weissem Sandstrand. Einfach herrlich.
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Am Nachmittag besuchen wir Monkey Beach auf der anderen Seite von Phi Phi Don. Leider hatten die Affen schon genug Bananen von den vorherigen Gästen erhalten und zeigten sich uns leider nicht. Trotzdem ist auch dieser Teil der Insel traumhaft. Nach rund einer Stunde Fahrt mit dem Speedboot (wichtig: wer nicht gerne seekrank wird, sollte sich besser in den hinteren Teil des Bootes setzen....) kamen wir auf Koh Khai Nai Island an. Darauf befindet sich ein Beachclub mit Strandbar und Liegestühlen. Die Fische sind auch hier schon in knietiefem Wasser zahlreich vorhanden und ein gutes Fotomotiv.
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Nach einem leckeren Drink mit toller Aussicht ging es um 17 Uhr mit dem Boot zurück aufs Festland. Um 19 Uhr waren wir dann wieder im Hotel und machten uns ready for dinner. Tanja als Vegi und ich, als nicht grosser Fleischesser hatten keine Probleme, leckeres Essen zu finden. Überall gab es Thai-, indische- und Europäische Küche mit preiswertem, super frischem Essen. Thai-Curry gibt es von Not-Hot bis Very Very Hot in den diversen Variationen. Hmmmm... ich vermisse es jetzt schon. Zudem kostet ein Abendessen für 2 Personen nie mehr als CHF 15.-! |
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Zudem hat es hier, wie in anderen asiatischen Feriendestinationen unzählige Marktstände mit allem, was man braucht, oder auch nicht. Die Auswahl ist zwar riesig, aber irgendwie ist es trotzdem immer das selbe. Am Anfang will man am liebsten alles kaufen. Wenn man sich die Shirts, Hosen und Bikinis dann genauer anschaut, kann man sich eh nicht entscheiden und kauft am Schluss gar nichts :-) Dies hat einen Vorteil: Wenn man am Zoll erwischt wird, muss man die gefakten Markenartikel sowieso wieder abgeben und zahlt darauf noch eine hohe Strafe. Wir habens dann bei 10 Uhren, 20 T-Shirts, 2 Köffer und 2 Massanzügen belassen. Nein, nein, Spass bei Seite... wir haben uns lediglich jeweils einen Massanzug bei einem Inder schneidern lassen. Die Qualität der Stoffe und der Arbeit ist super und kostet einen Bruchteil, von dem, was man in Europa berappen muss. Wir haben rund CHF 120.- für Hosen und Jacket bezahlt. Dies könnt ihr sicher noch günstiger haben. Vielmals leidet dann aber die Qualität darunter. Wir können Jaspal Tailors nur weiterempfehlen. Sie kommen sogar nach Europa um Mass zu nehmen oder senden Nachbestellungen zu Euch nach Hause.
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Ansonsten gibt es in Karon nicht viel zu sehen. Wenn ihr Ramba-Zamba wollt müsst ihr nach Patong. Ich sage da nur: Einmal und nie wieder. Mir war es überhaupt nicht wohl da. An der Soi Bangla gab es nur laute Musik, Strip-Clubs und Camelions, die einem von wilden Typen auf die Schultern gesetzt werden. Aber geht euch das Örtchen besser selber anschauen. Das einzig schöne, was wir in Patong gefunden haben, was das Restaurant von Banthani an der Beach Promenade. Dort gibt es leckeres Essen und eine tolle Live Band. Das Taxi oder Tuk-Tuk von Karon nach Patong Beach kostet pro Weg 200-400 Bath (je nach eurem Verkaufsgeschick, gäll Tanja :-) ) |
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Einen weiteren Ausflug machten wir zusammen mit einem Schweizer Pärchen aus dem Tessin. Die Tour wurde uns von Hotelplan empfohlen und hiess "Discovery-Tour". Für 300 Bath (1-12 Personen) fährt man einen halben Tag mit einem Bus durch die Insel, und schaut sich die bereits oben genannten Wahrzeichen / Sehenswürdigkeiten von Phuket an. Der erste Stop machten wir auf dem Lookout-Point: |
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Weiter ging es zum Wat Chalong Tempel und danach in die Schmuckfirma. Irgendwas... Gems. Dort konnte man zusehen, wie Rubinen bearbeitet werden und danach in Fassungen gesetzt werden. Natürlich wünschten diese Herrschaften, dass wir etwas kaufen. Aber ein dutzend rosa Steinchen in gelbgold gefasst mit blauen Blümchen umrahmtes Collier (und das ganze für 10'000 Dollar) lag leider nicht im Budget. Unsere Schweizer Reisepartner haben aber einen schönen Perlenring gekauft und das stimmte die Verkäufer dann wieder ein wenig munterer. Der letzte Stop machten wir dann bei Sonnenuntergang am Kap. Die Aussicht war wirklich schööööön romantisch.
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Ein weiterer schöner Tag ging zu Ende. Und auch schon bald war unser Urlaub vorbei. Eine Woche ist halt schon ein wenig knapp. Aber wir konnten uns ein wenig erholen und haben die Zeit in vollen Zügen genossen.
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| Thai for beginners | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Ich versuche immer, die wichtigsten Wörter der Feriendestination zu beherrschen. Hier ist das aber extrem schwer. Zudem sind die Formen kompliziert und alles tönt etwa gleich. Obwohl mich die Einheimischen auslachten, da ich teilweise rumfluchte anstatt "Hallo" zu sagen, hat uns dies viele nette Gespräche verschafft. |
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