Trip nach Asien

 
Singapur bei Nacht
Singapur bei Nacht

Über eine deutsche Online Reiseagentur haben wir bereits im Frühling einen super Trip nach Asien gebucht. Von Frankfurt aus flogen wir mit Singapur Airlines nach Singapur, wo wir 3 Tage Seightseeing machten, und danach für 10 Tage nach Koh Samui zum relaxen flogen.

Vorbereitung: Bevor ihr nach Thailand reist (min. 4 Wochen im Voraus), solltet ihr eurer Impfbüchlein ausgraben und abchecken.

Obligatorisch: Diphtherie, Tetanus, Hepatitis A / Fakultativ: Tollwut, Hepatitis B, Malaria Tabletten

 
Hauptstadt Singapur

Unabhängig seit

1965, davor britische Kronkolonie
Anzahl Einwohner 4'250'000
Landesfläche 682,7 km2
Amtssprachen Malaiisch, Chinesisch, Tamil, Englisch
Währung  Singapur-Dollar (S$) (1:1 CHF)
Nationalfeiertag 9. August
Staatsform Parlamentarische Republik
Bruttosozialprodukt 21'230 S$ / Kopf
Spezielles es herrscht Linksverkehr
Wappen Singapur

Der Name Singapur entstammt der malaiischen Sprache und setzt sich zusammen aus Singha ("Löwe") und Pura ("Stadt"), also Löwenstadt.

Der Inselstaat Singapur, besteht grösstenteils aus der Stadt Singapur selbst. Die Insel ist im Norden durch eine Brücke mit der Stadt Johor Bahru und im Westen durch den Ayer Rajah Expressway mit dem Festland Malaysias verbunden.

 

In Singapur gelten Gesetzte riguros. Hier wird auch noch die Todesstrafe angewendet. Gemessen an der Bevölkerungszahl führt kein Staat der Welt mehr Hinrichtungen durch als der kleine Stadtstaat Singapur. Hier geht die Justiz genauso scharf gegen Ausländer ins Gericht wie gegen Einheimische.

Also, besser unauffällig sein und ja nichts auf den Boden schmeissen. Zudem beachten, dass das Gepäck "einbruchsicher" verpackt ist. Am besten Schalenkoffer mit Schloss mitnehmen.

 
Sehenswürdigkeiten
  • Jurong Bird Park, ein Vogelpark
  • Zoo und Night Safari
  • Boat und Clarke Quay am River
  • Merlion Park
  • Der East Coast Park mit seinen sehr empfehlenswerten Foodcourts
  • Einkaufszentren an der Orchard Road
  • Mohamed Sultan Road
  • Botanischer Garten mit Orchideensammlung
  • Sentosa, eine Freizeitinsel
  • Arab Street
  • Chinatown
  • The Raffles Hotel und Raffles City
  • Marina underpass
 
Reisebericht Singapur

Nach 12 Stunden im geräumigen Flieger der Singapore Airlines, mit super Board Entertainment, kamen wir im super modernen Flughafen Singapore an. Beim ersten Schritt ins Freie, hat mich die extrem hohe Luftfeuchtigkeit fast aus den Socken gehauen. Zudem hatte es am Morgen geregnet und dann ist das Klima wirklich fast wie in der Sauna.

Mit einem Shuttlebus sind wir in unser Hotel im Stadtteil Little India gefahren. Das Albert Court ist ein im Kolonialstil erbautes Gebäude im Boutique Stil (was überall voll im Trend zu sein scheint). Kurz eingecheckt, geduscht und gleich wieder auf die Piste.

Bei einem Singha Bier stimmten wir uns auf den folgenden Tag ein.

 

Merlion

Um 10 Uhr morgens holte uns ein cooler Driver zu einer 3 stündigen Stadtrundfahrt ab. Das ist für alle Stop over Gäste in Singapur kostenlos. Informiert euch bei der Reception.

Zuerst besuchten wir das älteste Hotel in Singapur, das Raffles mit seinem riesen Ausmass und sündhaft teuren Shops. Seinen Namen hat es vom Briten Sir Stamford Raffles, welcher Singapur im Jahre 1819 gründete. Von ihm stehen in der ganzen Stadt unzählige Statuen.

Danach gings weiter zum Merlion, hier links zu sehen. Der Merlion Park beheimatet die je zur Hälfte aus einem Löwen und einem Fisch bestehende Skulptur, die das nationale Wahrzeichen von Singapur darstellt. Die Statue des Merlion, die am 15. September 1972 offiziell an der Mündung des Singapore River errichtet wurde, ist ein beliebtes Ziel unter den Fotografen und Touristen. Die Skulptur wurde unlängst zu One Fullerton verlegt. An dieser neuen Örtlichkeit, mit der Skyline im Hintergrund, erlangt der Merlion grössere Popularität und Sichtbarkeit.

Nach dem Besuch im farbenfrohen China Town besuchten wir einen indischen Tempel. Singapur ist eine Multikulti Stadt. Es sind unzählige Häuser der verschiedensten Religionen zu sehen.

 

Nach einem Verpflegungsstop in einem Food Court mit leckeren Noodles (für 3.-), fuhren wir auf den Mount Faber.

Dies ist der höchste Punkt Singapur's auf ca. 300 Metern über Meer. Von da aus hat man eine super Aussicht und kann mit einer Seilbahn nach Sentosa Island (einer Vergnügungsinsel) reisen. Dort gibt es Parks, Restaurants, Strände und Bahnen. Kosten: $8.90 einfach, und $9.90 Retour.

Auch einen Stop am malerischen Boat Quay oder Clarke Quay ist zu empfehlen. Boat Quay ist eine farbenfrohe Ansammlung von Shophouses, die zu Bars und Restaurants entlang des Singapore River umgebaut wurden. Clarke Quay, ein ehemaliger Lagerhausbezirk, ist heute ein Märchenland aus bunten Lichtern, Restaurants, Läden, Livevorführungen und Essensständen. Dort könnt ihr auch auf einem alten malaiischen Schiff auf dem Singapore River essen gehen.

Die Rundfahrt war sehr interessant und der Driver erzählte uns viel Wissenswertes über die Stadt. Später machten wir noch einen Abstecher in den botanischen Garten. Dieser ist super schön und misst 52 Hektaren. In ihm gedeihen um die 500 000 Arten! Die Orchideen Sammlung ist eindrücklich, kostet jedoch 5$ Eintritt.

Mt. Faber

Nach der Stadtbesichtigung bis zu unserer Abreise waren wir mit nichts anderem beschäftigt, als durch die kleinen Gassen zu spazieren, zu shoppen, super gut und günstig zu essen und vor allem : ZU SCHWITZEN. Es war eine Affenhitze, die nicht mal an mir spurlos vorbei ging. Gute Abhilfe bringt scharfes Essen, das kühlt innerlich.

Ich bin ein Fan von indischem Essen geworden. Grünes Curry mit Gemüse und Reis ist echt Yummi!! In der Migros gibt es seit kurzem eine THAI-Linie wo auch grüne Curry Paste zu kaufen ist. Die müsst ihr unbedingt einmal probieren.

Einkaufen ist hier etwa gleich teuer wie in der Schweiz. Wer also viel und billig shoppen möchte, fliegt lieber direkt nach Bangkok.

 

Inmitten der Tropen gelegen, ist das Klima auf Koh Samui feucht und wechselhaft. Es werden ganzjährig Temperaturen von über 30 Grad gemessen und das Wasser wird nur selten kälter als 28 Grad. Auf Koh Samui ist der Gezeitenwechsel vor allem während und kurz nach Vollmond sehr stark. Das Baden im Meer ist bei Ebbe vor allem im Süden und Westen der Insel eingeschränkt, weil sich dort vor den Stränden weite Muschelbänke mit Kies und Schlick erstrecken.


Von Februar bis April ist die See ruhig und es weht eine frische Brise. Das ist, genau wie Juni bis Oktober, die beste Reisezeit.


Von November bis Mitte Dezember ist Regenzeit
. Dann kann es schon mal tagelang wie aus Eimern schütten. Mai bis Ende September ziehen nachts manchmal Stürme über die Insel. Doch einer stürmischen Nacht folgt dann wieder ein sonniger Tag. Und hier ist das aktuelle Koh Samui Wetter für die nächsten Tage

Reisebericht Koh Samui 

Schon bei der Ankunft am "Flughafen" (siehe unten :-) ) strahlte uns die Sonne an. Mit kleinen offenen bunten Wagen wird man direkt vom Rollfeld abgeholt. Das Gepäck wird gleichermassen transportiert..stand aber schon bereit, als wir die lange Passkontrolle (ebenfalls im Freien) hinter uns hatten.

Die Insel ist sehr grün und überhäuft mit Kokos Palmen. Früher waren es noch viel mehr.. diese mussten aber für die unzähligen Hotelanlagen weichen, was sehr schade ist.

Flughafen Koh Samui

Nach gut 20 Minuten Fahrt über die holprigen Strassen, kamen wir in unserem Hotel Fairhouse in Chaweng Noi an. Rund 60 Bungalow befinden sich dort in einer netten Anlage direkt am superschönen Strand. Auch ein Haupthaus befindet sich in der Nähe der Reception, dieses ist aber nicht sehr toll - verglichen mit den süssen Hüttchen. Die 2 Pools waren schön und sauber - wir hielten uns aber immer am breiten, weissen Sandstrand auf. In mitten der Anlage befindet sich zudem ein kleiner Golfplatz. Leider haben wir es nie geschafft, einige Abschläge zu üben.

Das Restaurant am Strand, wo's Frühstück gibt, ist super und die Preise sind akzeptabel. 40 Bath für eine Cola - das sind ca. CHF 1.20 - inklusive tollem Meerblick.

 

Bungalow im Hotel

Zu Fuss hatten wir ca. 10 Minuten zum Chaweng Beach, wo das Nachtleben stattfindet. Wir waren aber meistens so groggy von der Sonne und vom Nichts tun, dass wir mit dem Sammeltaxi für 80 Bath (für 2 Personen) ins Städtchen fuhren.

Dort gibt es hunderte von Shops, Restaurants und Bars. Das Essensangebot ist so vielzählig wie die gefälschten Rolex Uhren am Strassenrand. Nervig war der viele Verkehr (Mofas und Taxen) in den schmalen Gassen und die Werbewagen für Thai Box Veranstaltungen, welche 100x in einer Stunde an einem vorbeifuhren "tonight, tonight, Thai Boxing in the new Chaweng Stadium, take your seat earlier". Der hat soooooooo genervt!! :-)

However, wir waren froh, unser Hotel ein wenig ausserhalb zu haben.

Denn hier ist der Strand "privat" und Händler dürfen nur beim Wasser vorne ihre Ware anbieten. Am Chaweng oder Lamai Strand gibt es keine Regeln. Das ist auch ein Grund warum dort ziemlich viel Müll rumliegt.

Die Thais sind nicht sehr sprachgewannt und wer kein oder wenig Englischkenntnisse hat, muss sich echt anstrengen, um das "nuscheln" zu verstehen. Fact ist, dass sie einen auf jeden Fall verbal in Ihren Laden zerren wollen. Feilschen kann man super, wer aber die "Schmerzgrenze" unterschreitet, kann die Ladenbesitzer so beleidigen. 60% Runter zu handeln ist normal. Für ein T-shirt (von Gucci bis Roxy oder Lacose) bezahlt man umgerechnet 2.- und für Pumas etwa 15.-.

 

Alkohol ist relativ teuer (verglichen mit allem anderen) und auch nicht wirklich gut. Ausser einem Singha Bier zum Essen, habe ich nur Fruchtsäfte und Wasser getrunken. Koh Samui ist bzw. war die Kokosnussinsel und daher kriegt man überall diese feinen Cocos-Ice-Shakes. Die sind echt erfrischend.

Hungern muss man hier bestimmt nicht: Tagsüber verkaufen Strandhändler gegrillte Maiskolben, Frühlingsrollen oder Doghnuts am beach. Abends gibt es in Strandrestaurants oder in den Städtchen leckeres Essen. Sogar für mich als Vegi hatte es super viel Auswahl gehabt. Viele Inder ernähren sich nämlich vegetarisch (vor allem in Ihrer Fastenzeit).

Zu empfehlen ist das BBQ House ausserhalb Chawengs in Richtung Lamai auf der rechten Strassenseite. Dort kann man für 89 Bath (ca. 3.-) à discretion essen. Die Einrichtung ist Open Air und praktisch nur Einheimische finden sich dort ein. Genau das war aber genial.

Nice Cocktail

 

An einem bewölkten Tag mieteten wir uns ein Moped für 250 Bath (7.-) und fuhren um die kleine Insel. Die wenigen Sehenswürdigkeiten sind einfach zugänglich und in einem Tag locker zu bestaunen.

Im weiteren kann man auch eine Elefanten-riding-tour buchen. Ich fand dies aber irgendwie zu touristisch. Hätte gerne freilebende Elefants oder Affen gesehen. Diese leben aber nur noch oben im Dschungel, wo keine Touris hinkommen. Ich versteh sie voll und ganz.

- Nathon City
- Waterfalls
- Lamai market
- Grandfather and -mother rock
- Big Buddah
- The mummy monck

Die Regeln auf der Strasse sind einfach: Es gibt keine! Mit hupen ist man aber immer gut bedient.

Big Buddah
Berühmt auf Koh Samui sind auch die Full Moon Partys. Dies ist aber aus meiner Sicht eher eine Abzocke. Komischerweise finden diese auch mehrmals pro Woche statt (??!!), kosten ziemlich viel und besoffene Engländer findet man auch in den Pubs am Chaweng Beach wenn man unbedingt will. Das hier viele Briten sind, erkennt man auch an den unzähligen Sports Pubs wo man ziemlich alle Cricket, Fussball und Baseball Spiele sehen kann. In vielen Lokalen gibt es die neusten Kinofilme for free neben dem Essen zu sehen.
 
Sportmöglichkeiten

Viel zu unternehmen gibt es auf der Insel nicht, da sie auch nicht wirklich gross ist. Am Strand kann man aber Jet Ski fahren oder Paragliden. Bei unserer Hotelbucht hatte es ein kleines "Hausriff" wo man über Moränen, Seegurken bis hin zu Steinfischen, alles begutachten konnte. Das Wasser war dort so klar, dass man nicht einmal eine Schnorchel-Brille benötigte. Das war klasse. Tauchen kann man auch auf 2,3 Basen. Von anderen Gästen haben wir aber erfahren, dass die Sicht nicht sehr gut war (ist von der Saison abhängig). However, ich glaube der Ort ist besser zum erholen als für Aktivferien!

Thai Massagen werden überall angeboten. Für 300 Bath (9.-) kann man sich professionell eine ganze Stunde lang massieren lassen. Nach der ersten Behandlung spürte ich bis am Abend jeden einzelnen Knochen. Danach war es nur noch entspannend! Fussreflexzonenmassagen gibt es auch an jeder Ecke in den Städtchen.

Hotelstrand
 
 
Thai for beginners
Ich versuche immer, die wichtigsten Wörter der Feriendestination zu beherrschen. Hier ist das aber extrem schwer. Zudem sind die Formen kompliziert und alles tönt etwa gleich. Obwohl mich die Einheimischen auslachten, da ich teilweise rumfluchte anstatt "Hallo" zu sagen, hat uns dies viele nette Gespräche verschafft.
 

Ja

tschai

 

1

nüng

 

Nein

mai tschai

 

2

sohng

 

Bitte

mai pen rai

 

3

saam

 

Danke (für sie)

khoop khun krah

 

4

sii

 

Danke (für ihn)

khoop khun krap

 

5

haa

 

Entschuldigung

koh tod

 

6

hok

 

Hallo / Tschüss

sawadee

 

7

djed

 

auf Wiedersehen

laa goon

 

8

bpäd

 

Strand

hat

 

20

jii-sib

 

Insel

koh

 

30

saam-sib

 

Dorf

ban

 

100

nüng-roi

 

Wasser

naam

 

Tag

wann

 

Milch

nom

 

Montag

wann djan

 

Kaffee

gaafää

 

Dienstag

wann ang kaan

 

Tee

tschaa

 

Mittwoch

wann put

 

Löffel

tschoon

 

Donnerstag

wann pa rü hat

 

Gabel

soom

 

Freitag

wann suk

 

Teller

dschaan

 

 

Samstag

wann sau

 

zahlen bitte

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Sonntag

wann atit

Länderübersicht

last update 03/25/2007 byConny